höht, daß die Mag, welche aus dem Wallenseekommt, sich stemmte, und der See um 10 Fuß hö-her wurde. Die beiden Orte, Wessen und Wallen-stadt, die an den beiden Enden des Sees liegen,kommen unter Wasser, und können nicht mehr be-wohnt werden. Die ganze Gegend zwischen beidenSeen wird ein Sumpf, dessen Ausdünstungen bös-artige Fieber veranlaßt, die sich schon bis gegenZürch hin erstrecken. Fünf tausend Morgen Wiesenund Feld sind schon theils ganz ersoffen, theils halbversumpft, — und die Gegend mußte bald verlassenwerden. Im Jahr 1L0Z hat die Schweizer Tages-satiung auf einen Vorschlag von Escher, wie demÜbel könnte gesteuert werden, beschlossen, daß einebesondere Linteommißion solle ernannt werden, wel-che die Abwässerungen leite, und hat zugleich EschersPlan angenommen, wodurch das Übel für immergehoben wird. Der Grund vom Übel lag nemlichdarin, daß die Lint durch das viele Geschiebe, daSsie führt, ihr Bette immer erhöht, ehe sie im Zür-cher See ist. Jetzt wird ein Kanal durch den Felsengesprengt, durch den sie erst in den Wallensee läuft,Sie legt nun ihre Geschiebe in diesen tiefen See.
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