sah »un jene Berge vor mir, auf denen der ewigeSchnee liegt, den nie die Sonne schmilzt. >
Wir fuhren einen Berg hinunter, und sie wa-ren wieder verscdwuuden.
Des Mittags waren wir in Winterthur — ei-nem kleinen freundlichen emsigen Fabrikstadtchcn,das man um so lieber sieht, wenn man aus demabgestorbenen Polypenhause von Constanz kommt.—Bei Frauenfeld, eine Stunde von Winterthur,begegnete ums das Baurenmädchen, welches vorigesJahr die Ottern im Leibe hatte, und so fürchter-liche Schmerzen litt. Damals erzählten die Zei-tungen und die Ärzte die wunderbarsten Sachenvon dieser Krankheit. Völlig aufgeklärt wird siewohl nie, indeß so viel ist sicher, daß das Mädchenfür seinen Muthwillen sehr hart ist gestraft wor-den. Die Ärzte haben alle Operationen an ihrversucht, und alle gleich vergeblich. Wenn ichnicht irre, so haben sie mit dem Kaiserschnitte an-gefangen, haben darauf den Steinschnitt versucht,und als sie endlich die fürchterlichen Zufälle fürNervenschwäche hielten, so haben sie sie im Winterim Fluß gebadet, als er mit Eis ging. — Alles