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besucht, in welchem der unglückliche Huß saß, eheer verbrannt wurde. Da? Kiesler ist leer, die Do-minikaner sind dein Geiste der Zeit und der Hußr-schen Lehrn gewichen. Jetzt ist das Kloster eineBaumwolleufabrik.
Man zeigt noch das Haus, in das sich Hus; ge-flüchtet, und nw er gefangen wurde, — die Stelleim Dom, wo ihm das Urtheil des Conciliums vor-gelesen wurde, daß er lebendig sollte verbrannt wer-den, — und die, wo der Scheiterhaufen stand.
Ich verließ eine Stadt gerne, die so voll leererHäuser und leeren Straßen ist, und überall dasBild des Absterben? und der Lebensmüdigkeir tragt.Es ist hier keine Fröhlichkeit, keine Thätigkeit, keinReiben der Kräfte — man ist zufrieden, wenn manzu essen und zu trinken har, und dieses hält bei demfruchtbaren Boden nicht schwer. — Eben so leichtkann hier jeder seine Sünden los werden; — alleKirchthüren sind mit Ablaßzcttcln überklebt, undin einem Deutsch, das man außer Constanz nichtleicht wieder findet, und das den bösen Geisternvielleicht selber zu schwer fällt zu lesen. Aber eineMerkwürdigkeit, begegnete mir hier, — welche man