Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
41
Einzelbild herunterladen
 

Diese Gleichförmigkeit in den chemischen Be-standtheilen, last wohl mit Sicherheit auf einengemeinschaftlichen Ursprung aller Meteorsteineschließen, und ich zweifle nicht, daß man noch indiesem Jahrhunderte ihre Geburtsstelle entdeckenwird, wenn Physiker, Chemiker und Astronomenfortfahren, sa wie bis jetzt, ihre Aufmerksamkeitdiesen merkwürdigen Erscheinungen zu schenken.

Der Ensishcimcr Stein und die Feuerkugelnhaben mich seit langer als gestern beschäftigt. Schonvor a2 Jahren haben Brandes und ich diesen undden Sternschnuppen manche Nacht geopfert, alswir in Göttingen die gleichzeitigen Beobach-tungen über ihre Entfernung, ihre Geschwindigkeitund ihre Bahnen anstellten. Als Resultat dieserBeobachtungen glaubten wir zu finden, daß sienicht cosmischen, sondern tellurischcn Ursprungs wä-ren, und daß man sie zu den Atmosphärilien zählenmüsse, die in einer Höhe entstehen, wo die ge-wöhnlichen meteorologischen Processe längst aufge-hört haben. Wir beobachteten die Sternschnup-pen in Höhen von Z, 7, 10, iZ, 17 bis 20 Mei-len, und eine sogar m einer von Zfl. Ihre Bah-