Die Bevölkerunng und der Wohlstand von Stras-burg sollen seit der Revolution ums Doppelte gestie-gen seyn. Es wurde mir eine Tabaksfabrik genannt,die jährlich r,?c>o,c>oo Fr. Rechte an den Staat be-zahlte. Es ist jetzt der Stapelort für allen Verkehrmit dem südlicken Deutschland, und man sieht täg-lich ganze Caravannen von Wagen mit Baum-wolle ankommen.
Der erste Eindruck, den StraSburg macht, hatwas imposantes. Man kommt über die schöneRheinbrücke, an deren Ende ein Triumphbogen ist,auf den, der Imperator steht, sein Gesicht nach dergroßen Straße von Deutschland gewendet, — dieer so oft mit seinen siegreichen Heeren zog.
Dann kommt man auf die große Rheininsel amDenkmale vorbei, das Morean hier seinem FreundeDessair setzte, — im großen Stiele gearbeitet, aberdurch Moreaus Schicksale unvollendet geblieben.
Die gothische Pyramide des Doms ragt hoch überdie Stadt — man tritt durchs Thor und kommt indas Gewühl des Markts — oder in das Gedrängeder Gewcrblauben — aus dem man sich kaum her-aus retten kann, um in die stillen Hallen des Mün^sters zu kommen.