59
Sie entwickelte die brennbare Luft/ mit der sieden Ballon füllte, ans Eifenfeil und Vitriolsäure.H Sie gebrauchte 16 Centner Eisenfeil und Drehspäne,und auch i5 Gallonen Schwefelsäure, jede von ct-! wa 2 Ceiitner. Den Centner zu 20 Rthlr. gerechnet,würde 600 Rthlr. Unkosten betragen. Nachhermachte sie aus der Verbindung der Schwefelsäureund des Eisens, Eisenvitriol, und brachte so dengrößten Theil ihrer Auslagen wieder heraus.
Auf deut ArtiUernehofe liegen noch die großeneisernen Röhren, die man in den Zeiten der Revo-lution zum Füllen der Luftballons gebrauchte, alsdie Regierung in Meudon das aerostatische Insti-tut angelegt hatte. Dieses sind Röhren von etwa6 Fuß Länge und 1 Fuß Durchmesser. Die Me-talldicke ist i Zoll. An der einen Seite sind sienahe zugegossen, so daß m der Mitte nur noch eineÖffnung von 1 Zoll bleibt. Diese Röhre» wurdenmit Eisendrehspänen angefüllt, und dann in eiqendsdazu gebauten Ofen der Glühhitze ausgesetzt. Wa-ren die Drehspäne glühend, so ließ man Wasser-Zdämpfe durchstreichen. Das Wasser zersetzte sich, die«auerstoslust trat ans Eisen, und die brennbare Luft
2 5