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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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sein; weil die ausgeglühte Stelle durch die starke Hitze eiue Peränderuug in ihrem Gcfüge oder iu der Art ihres Zusammenhangeserlitten hat, durch welche die gleichmäßige Fvrtleituug der nachherhier einwirkenden Wärme nach entgegengesetzten Seiten vcrhindenwird. Selbst durch eine kleine Verschiedenheit in der Härte oderPolinir eines MetallcS, wird die zur Erregung eines thermo-elek-trischen Stromes erforderliche Bedingung ungleichmäßiger Fortbe-wegung der Wärme erfüllt. Ein hufeisenförmiges Stück Eisen z. B.wird thermo-elektrisch, wenn der eine Schenkel gehärtet, der andereSchenkel weich angelassen und die Mitte seines BogcnS erhitzt wird.TaS Gleichgewicht der beiden natürlichen Elcktrieitäten wird bei derEinwirkung der Wärme in den Metallen aufgehoben und jene voneinander getrennt (h. 13), wo dann die positive Elektricität auf diekältere Stelle des Mctalles zu die negative von ihr wcgströmt.Ginge nach beiden Seiten die Bewegung des Wärmestvffs mit der-selben Schnelligkeit, so würden elektrische Ströme gleicher Art in ent-gegengesetzter Richtung auftreten, welche sich bei ihrem Begegnen ein-ander ausheben und daher ohne Wirkung bleiben. Wird aber dieWärme auf beiden Seiten der erhitzten Stelle ungleichmäßig fori-geleuct, so wird auch der elektrische Strom an einer Seite lebhafterals an der andern, und tritt sodann mit dem Ueberschussc seiner In-tensität über die deS entgegengesetzten Stromes thätig ans, lenkt dieGalvanometer-Nadel ab u. s. w. Zur Erregung dieses Vorgangesist nicht die Fortbewegung des Wärmestoffs durch die ganze Längedes Metalles erforderlich, sondern schon ausreichend, wenn durch dieWärme die Zersetzung der beiden Elektricitäten nur an Einer Stdlleangeregt wird, indem diese dann ans die übrige Masse des MetallcSsich von selbst weiter fortsetzt.

Beegncrel bestimmte den thermo - elektrischen Strom eineshomogenen MetalleS, des Planus, mit Hülfe des Multiplikation-?.PrineipS und des Eondensators selbst zur Wirkung ans das gewöhn-liche Elektrometer. Er steckte einen Draht von diesem Metallein eine Glasröhre, deren anderes Ende zngcschmvlzen war, so daßder Draht ans der offenen Mündung der Röhre etwas hervorragte.Das zngeschmolzenc Ende der Röhre wurde mit einem Plarinfadenspiralförmig umwunden, der mit der Erde in leitender Verbindungwar, und das hervorstehende Ende des in der Glasröhre cingescklossc-