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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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klcincS isolirt stehendes Fcncrbccken, in das man lebhaft glühendeKohlen geworfen hat, an dein Condcnsator nach einigen Minutenelektrisch. Indessen ist wahrscheinlicher die Quelle der Elcktrieitatin diesen Fällen eine chemische, und durch den VerbrcnnungSproceßangefacht. (§. 22.) Wissenschaftlich aufgefaßt und magnetomotorischnachgewiesen wurde die Thermo - Elcktrieitat einfacher dehnbarer Me-talle, mit Bestimmtheit und durch überzeugende Versuche, erst durchv. Ucliu, der zu diesem Zwecke einen dicken Kupferdraht in einViereck, wie Fig. 69., zusammenbog und das Ende v desselben bei0 durch Niete ans das Innigste verband (und, um die etwaige Ein-wirkung eines zweiten Mctalles zu umgehen, absichtlich nicht zusam-men löthetc). Wenn das hervorragende Ende ^ deS Drahtes durchdie schmale Flamme einer Spirituölampc erhitzt, und die Stelle özu gleicher Zeit mit Eis abgekühlt wird, so wird sogleich eine imInnern deS DrahtbogenS schwebende Magnetnadel unruhig und weichtans ihrer Richtung. Will man die thcrmo-magnetischen Erscheinun-gen an Einem dehnbaren Metalle mit Beihülse eines Multi-plikators sich vergegenwärtigen: so darf man nur daö eine von Seideentblößte Ende eines aus nicht zu vielen (§. ll>3.) Windungen be-stehenden Multiplikators von dickem Kupfer-, Platin- oder Silber-drahtc bis zum Glühen erhitzen, und dasselbe mit dem andern Endeentweder durch genaues Andrücken oder dadurch, daß man es mitihm zusammen hakt, in genaue Berührung bringen, wo alsbald einelektrischer Strom in dem Multiplikator eintreten wird, der von demheißen zu dem kalten Ende, also mit der Wärme, geht und der inden Multiplikator gestellten Magnetnadel seiner Richtung nach einenAusschlag erthcilt. Ist der Multiplikator-Draht nicht dick genug,so bleibt die Erscheinung manchmal auS, wo man sich dann, nachBccqucrcl'S Vorschlag, dadurch hilft, daß man, um die Metall-massc zu conccntrircu, die beiden von Seide bloßen Endstücken ineine dichte Spirale aufrollt und, um die Berührungspunkte zugleichzu vermehren, die eine Spirale in die andere einwindet. Die Er-hitzung muß dann an einem Ende der Spirale angebracht werden ").

") Selbst an einem ganz gewöhnlichen Multiplikator von 100 Windungenfeinen Kupferdrahtes, der nach Fig. 22. eingerichtet war und dessenDrahtenden eine kurze Spirale von wenigen Windungen bildeten, wurdevon mir noch eine Ablenkung der (nicht astatischcn) Nadel von Z bis 5"

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