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in dem WiSmuth, Antimon und Zink der Fall ist, welche, wenn siegeschmolzen werden, beim Erstarren an manchen Stellen schneller er-kalten als an andern, nnd dadurch znm Thcil (sternförmig) kristalli-nisch werden, während die Theilc, welche schneller abgekühlt werden,eine dichte nnd feinkörnige Masse bilden. Doch ist bei Magneto-mvtvren van mir Einem Metalle zu Erregung elektrischer Strömeein höherer Grad von Ungleichheit in ihrer Temperatur erforderlich,als bei Erregern von zwei Metallen. Secbcck goß sich Zolldicke und 5 bis 6 Zoll weite Ringe von WiSmuth und Antimon,und fand, daß diese bei stellcnweiscr Erwärmung au manchen Stelleneine starke magnetische Polarisation, au andern Stellen dagegen garkeine oder nur eine sehr schwache zeigten. Diese magnetischen undmagnetisch-indifferenten Stellen ließen sieh aber nicht voraus bestim-men, sondern mußten durch Versuche auSgemittclt werden. In einemRinge von Antimon (Fig. 59".) trat die maguctiscbc Polarität imMarimo an dem Punkte 15 (dem Eingußpunkte des Ringes) oderI) auf, wenn der eine oder der andere dieser Punkte einzeln durcheine schmale Wciugeistlampe erhitzt wurde; au zwei andern Punktene und ll dagegen fehlte bei ihrer einzelnen Erhitzung dieselbe ganzoder zeigte sich im Minimo. Wurden die Punkte 15 und H gleich-zeitig und gleich stark erwärmt, so wurde gar keine Spur von mag-netischer Polarität bemerkt. Einzeln erwärmte Punkte zwischen 15und I) gaben sich um so stärker oder um so schwächer polarisch, jenaher sie entweder 15 und I) oder e und «l lagen. Die Entstehungdes Magnetismus wird in dem scheinbar homogenen Metalle offen-bar durch die Ungleichheit seiner Tcrtur befördert, die es beim Fest-werden durch ungleiche Abkühlung erlangt hat, und vermöge welcherder Ring als anS zwei ungleichartigen Hülsten bestehend zu betrach-ten ist, wovon die eine 15 eO ein westliches, die andere 15ckI1 einöstliches Metall aus der thcrmo-elektrischen Reihe vorstellt. (H. U)5.)Bei einem zweiten Ringe, den Sccbeck auö demselben Metalle goß,hatten die zwei Punkte der größten Polarität und der elektrischenIndifferenz eine ganz andere Lage unter einander nnd gegen denEingunpunkt dcS Ningcö. In einem auö WiSmuth gegossenen Ringe(Fig. 59''.) lagen die Punkte der stärksten Polarität sich diametralgegenüber in 15 und I), in gleichem Abstände von dem Eingußpunktedes Ringes, der in « war, und die Jndiffercnzpunktc in e und ei.
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