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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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Stärker als an einem bloßen Bogen, wie der eben beschriebene,zeigen sich die thcrmo-magnetischcn Erscheinungen, wenn man die Na-del in der Achse einer aus den magncto-mvtorischen Metal-len gebildeten Spirale ausstellt, wo sodann (wie beim Elektro-magnetismus) eine rechts gewundene die umgekehrte Wirkung voneiner links gewundenen leistet oder wenn man die Strömung durchdie Windungen eines Schwciggcr'schcn Multiplikators führt, in dessenMitte man die Nadel balauhircn läßt. Dieser Verstärkung durchden Multiplikator bedient man sich vorzugsweise zur Erforschung derallerschwächstcn thcrmo-elektrischcn Ströme, und bei Metallen, die nurin einzelnen Körnern vorkommen, und deßhalb nicht in die Form.ei-nes Vogens oder Kreises gebracht werden können. Es ist jedochnicht jeder Multiplikator zur Wahrnehmung dieser Ströme geschickt;die Erfahrung hat vielmehr gelehrt, daß durch Multiplikatoren, welchedie galvanischen oder Hydro-elektrischen Ströme sehr gut anzeigen,die Intensität der thermo-elcktrischcn Ströme nicht verstärkt, son-dern im Gcgcnthcil geschwächt wird, wovon die Ursache in dein gro-ßen Leitungswidcrstande zu suchen ist, den viele Windungen aussehr feinem Drahte diesen Strömen von so schwacher Spannungentgegensehen. Man hält daher allgemein zur Darstellung derselbenMultiplikatoren von Stäben oder dickem Drahte und von nur weni-gen Windungen, die (3, 4 bis 6 Mal) parallel neben einander ge-schlungen sind, für die besten. Colladon bemerkte bei AnwendungcincS Multiplikators von 109 Windungen eine starke Ablenkung derMagnetnadel, bei 500 Windungen hingegen gar keine; und Fech-ner fand, daß zwei gleich breite und 3 Fuß lange Streifen von Zinkund Kupfer, die nach Art seines aus nur Einer Mctallplattc bestehen-den Multiplikators rechtwinklig gebogen (tz. 77.), und mit ihren einenEnden metallisch innig verbunden waren, durch bloße Anlegung derHand elektrische Erregung zeigten, und bei Erhitzung durch eine Wein-gcistlampe eine constautc Abweichung der Nadel von 59° erzeugten,während ein guter Spiral-Multiplikator diese nur bis auf 55° brachte.Es liegt hierin eine Bestätigung der zuerst von Fechncr über dieWirkung elektrischer Multiplikatoren ausgesprochenen Ansicht, daß über-

tue ungleiche Erwärmung der Verbindungsstellen nach besonder» Gesetzenthcrmo-elcktrische Spannungen hervorruft. N. Gehler, Bd. S, S. 757.