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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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dergleichen magnct-elektrische Erregungen oft in den einzelnen me-tallischen Bestandtheileu mancher unserer Maschinen sich einstellen,ohne daß sie bemerkt oder ihrem Wesen nach erkannt werden. Ja!er folgert aus seinen Untersuchungen, daß durch die tägliche Notationder Erde um ihre Achse uud den gleichzeitigen Effekt ihres Magne-tes elektrische Ströme in ihrer Masse, und in auf ihr ruhenden Kör-pern, welche sich parallel mit dem magnetischen Meridian ausdehnen,hervorgerufen werden, und daß bei dieser magnet-elektrischen Ver-theilung der Erde, wenn Kollektoren, wie in den obigen Versuchenmit der rotircnden Kupfcrscheibe, auf der Oberfläche derselben amAeguator und an den Polen aufgesetzt werden könnten, durch diesevon dem Aequator her negative, von den Polen her positive Strömeentladen werden würden. Doch vermochte Faraday noch nicht, der-gleichen Ströme durch Galvanometer-Wirkung sichtbar zu machen.Denn, als er einen 120 Fuß langen Draht von Eisen und eineneben so langen von Kupfer, neben einander, in der Richtung desmagnetischen Meridians ausspannte, so daß sie zwei fast paralleleLinien bildeten, ohne sich aber in ihrem Laufe zu begegnen; hierausihre Enden mit einander vereinigte und dann an einer Stelle dasContinuum des Kupserdrahtes unterbrach, und die dadurch erhalte-nen Enden durch zwei Näpfchen voll Quecksilber mit den beidenbloßen Drahtstücken eines höchst reizbaren Galvanometers verbandgab die Nadel des letztern nicht von der mindesten Spur eines elek-trischen Stromes Anzeige; eben so auch nicht, als er den mit demGalvanometer verbundenen Kupserdraht bis zu ohngefähr 600 Fußverlängerte, und eine ruhige Wassermasse (den künstlichen See imGarten des Pallastes von Kensington), die sich 480 Fuß in dersel-ben Richtung ausbreitete, dadurch statt des Eisendrahtes in die Ketteeinschloß, daß er an jedes Ende des Kupserdrahtes eine vollkommenreine Kupferplatte von 4 Fuß Seite löthete, und die eine dieser bei-den Platten im Süden von der andern in das Wasser tauchte, undden Draht selbst am Ufer desselben aus dem Grase hinstreckte. Esfand sich zwar anfänglich eine kleine Abweichung der Nadel ein,die aber von einer ganz andern ElektricitätSquelle, als der gesuch-ten, herrührte und bald wieder verschwand, als jene außer Wirk-samkeit gesetzt wurde. Nachmals spannte Farad ay aus der Brust-wehr der langen Waterloo-Brücke einen 960 Fuß langen Kupfer-