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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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zunächst darin, daß die Jsvlirung der Leitungsdrähte bei erstercm we-gen der geringern Spannung der Elektrieität und wegen ihres dahe-rigcn geringern Bestrebens, sich seitwärts zu entladen"), leichter (schondurch Umwicklung derselben mit Scidcnfaden, H. 76. u. 92.) bezwecktwerden kann; ein zweiter aber darin, daß', weil wegen der wenigenUmstände, die mit der Jsolirnng verknüpft sind, eben so leicht meh-rere Drähte neben einander hin von Station zu Station geführtwerden können, mehr Mannigfaltigkeit in die Signale gebracht wer-den kann. Die Signale selbst werden bei dem elektr er-scheint einzeln und beutlich in der ihm durch das Pigmentgege bcnen Färbung, wie im Ruhestande der Spindel. Eben so zeigtsich ein Wagenrad, welches sich so schnell dreht, daß seine Speichennicht mehr sichtbar sind wenn es durch einen Blitzstrahl er-leuchtet wird, einen Augenblick mit allen seinen Speiche»deutlich, als wenn es gar nicht umgedreht wurde was nur dar-aus erklärlich ist, daß das Licht des Blitzes erschienen und wieder ver-schwunden ist, ehe noch das Rad trotz seiner schnelle» Bewegung einen be-merkbaren Raum zu durchlaufen Zeit gewinnen konnte.

) In Far aday's neuestem Trogapparate wird die Elektrieität von 40 Plat-tcnpaarcn durch ein einfaches mit Wachs getränktes Papier isolirt, undErmann fand bei Versuchen, die er auf der Havel anstellte, die Wirk,samkeit eines galvanischen Stromes noch ungeschwächt, den er durch 13(>F. und eben so weit frei durch Wasser leitete. Aehnliche Resultate erhieltBasse bei Versuchen auf der Weser. Eine galvanische Batterie entludsich durch eine Strecke von 500 F. im Wasser unter dem Eise, und durcheinen eben so langen Draht über diesem. Ja, er beobachtete die Entla-dung einer galvanischen Säule durch eine Erschütterung in den Gelenkender Arme, die er empfand, als er einen isolirt in einen Brunnen versenk-ten Draht mit der einen Hand und den Pol der Säule mit der andernHand berührte, während ein Leitungsdraht von dem andern Pole der Säulemittelst eines angehängten Gewichtes eben so isolirt in einen ander» Brun,neu herabgelassen war, welcher 200 F. weit von dem ersten entfernt lag.Gilb. Ann. Bd. l4, S. 32. Demohngcachtct mag es seine Schwierigkeilen haben, den magncto- oder galvano-elektrischen Strom mit Drähtendurch so bedeutend große Strecken, als bei dem Telegraphiren verlangtwird, nicht durch die Luft, sondern unter der Erde hin ungeschw ächtfortzulcitcn. Ob Ucbcrzüge der Leitungsdrähte mit Eaoutchuk, die inEngland in Vorschlag gekommen sind, eine hinreichende Jsolirung derselbenin der Erde bewirken können, ist durch die Erfahrung noch nicht aus.gemacht.