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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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dcS damit verbundenen Multiplikators abgelenkt, wo die Spirale mitihrer Achse in dem magnetischen Meridiane in die Richtung der mag-tischcn Inklination gehalten oder wieder auS dieser entfernt wird.Farad ay wiederholte diese Versuche mit der Abänderung, daß ererst die (mit einem ZW F. langen und ^ Z- dicken Kupferdrahtumwundene) Pappröhrc in die Richtung der magnetischen Inklinationstellte, und dann den Eisenstab, nachdem er diesen zur Entfernungjeder Spur von Magnetismus bis zum Rothglühcn erhitzt und dannwieder hatte erkalten lassen, in sie steckte; wobei er dieselben Resultateerlangte, als ob er von oben her die Nordhälftc eines Magnets odervon unten her die Südhälfte in die Spirale geschoben hätte. Be-wegt man, während der Eiscnstab in ihr fest liegen bleibt, die Röhreschwingend auf uud ab, so daß das eine Ende des Stabes in derJnklinations-Ebene abwechselnd nach oben und nach nuten gerichtetist: so kann, wenn diese Bewegungen mit den OScillationcn der Mul-tiplikator-Nadel zusammenfallen, die Ablenkung derselben bis zu einemBogen von 156 166° erweitert werden. Die bei diesen Versuchenerweckten Ströme stellen sich so unzweideutig dar, daß selbst in Uebcr-cinstimmnng mit der Erfahrung, daß aus der nördlichen Erdhälfte derNordmagnctiSmus vor dem Südmagnetismus prävalirt, von dem ab-wärts geführten Nordpole ein intensiverer Strom beobachtet wird,als von dem aufwärts geführten Südpolc. (H. 56.) Nach Fa-raday wird selbst unmittelbar durch die iuducircnde WirkungdcS Erdmagucts ein schwacher Grad von Magncto-Elektricität in derSpirale crcitirt (H. 65.) und eine Ablenkung der Nadel veranlaßt,wenn man jene (ohne daß ein Eisenstab hineingeschoben ist) in derRichtung der Neigungsnadcl hält, und dann schnell umkehrt und indie entgegengesetzte Stellung bringt. Näheres über derlei erdmagnct-elcktrische Ströme später. (§. 161.)

auch durch den Einfluß des in dem Erbballe wirkenden Magnets leichtermagnetisch wird, als sprödes und dem Stahle in seiner Beschaffenheit näherliegendes, welches zwar die einmal angenommene magnetische Kraft längerund fester an sich bindet, als weiches, aber nicht so leicht Magnetismusannimmt, als dieses.