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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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Mit miSqczcul'iictt'm Erfolge haben in der neuesten Zeit auchin Teutschland zwei scharssiuuistc Techniker, der Mcchnnikn? EmilStvrer (in Leipzig) und Joh. Phil. Wagner (in Frankfurta. M.) ganz unabhängig von einander die ^vsnng der schwierigenAusgabe nbernvmmen, den Elektrvniagnetidmud als Maschincnkrafccinznsiihrcn. Beide haben ans besenderni Wege das Ziel, den Bia-säuncn die gresite Ballkonunenheit hci uivglichstcr Einfachheit undWvhlfeilheil zn geben, zn erreichen gesucht. Nnckdcm Wagner schonvor einigen Pahren kleinere elektromagnetische Notations-Apparatc, nnKreise von Freunden ni d Bekannten nnd später in einer Bersamm-lnng deS GewerbvereinS zn Frankfurt in Gegenwart dcd ProfessorsNeefs, aufgestellt Hatto, in denen die durch den ElektromagnetiSinnSerregte Kreisbewegung als Lokomotive auf oincn klcinon Wagen

Tviebead des Schncidzcugs 100150 Umdrehungen in kineo Minutevollendet; die in Philadelphia und in mehocon ander» Orten Amerika'Sdurch Elektromagnclismus unterhaltenen B u chd ru ck ersehn ellp re ssenund die von daher bereits nach verschiedene» Gegenden Europa's herüber-gekommenen Lokomotiven, zu deren Eonstruktion Jakobi's Apparatdas Schema gab u. m. a. An einer zu Mühlheim am Rheine be-nutzten Lokomotive dieser Art unecht das Schwungrad in 1 Sekunde 3Umdrehungen, und es sind an dieser bei größerer Wohlfeilheit sowohl dieKräfte als alle übrigen Vortheile der Dampfmaschinen vereinigt, da diegeringen Mengen Zink, Kupfer und Saure, welche zu Unterhaltung desApparates erfordert werden, und sich wahrend seines Gebrauchs verzehren,eine Ausbeute von neuen Stoffen geben, die noch höher im Preise stehen,als die genannte». Professor Whcatstonc legte der Londoner Akademieder Wissenschaften die Beschreibung einer von ihm erfundenen elektromag-netischen Uhr vor, die so eingerichtet ist, daß vermittelst einer einzigenUhr an verschiedenen »och so weit entfernten Stellen die genaueste» Zeit-angaben erhalten werden können. Durch diese Erfindung Wheatstonc'Swird in Sternwarten uuo große» Gebäuden die Aufstellung mehrererUhren überflüssig, da es i» jedem Zimmer nur eines in seinem Bau ganzeinfachen und wohlfeilen Instruments bedarf, das, wenn es mit der Nor-maluhr des Hauses in Verbindung ist, die Zeitsekundc» dort wie hier über-einstimmend anzeigt. Eine sinnreiche Art, den Einfluß des Erdmag-netismus zu Erzeugung einer cvnriuuielichen Rotationsbewegung zu be-nutzen, ist von Krämer (in Mailand) angegeben in Pogg. Ann. Bd.43, S. 304..