199 n. flg. und Dcccmb. 1839, Nro. 259 u. flg. Aus der Rich-tung, in welcher in Faradav 'S Versuchen die Nadel in dem Gal-vanomctcr abweicht, und ans der Lage der Pole, welche die von derElektricitat deö elektrischen FischeS magnetisch gemachten Eisennadelnannehmen, erhellt, daß die Richtung des elektrischen Stromes in demFische stets von dem Kopstheile desselben nach dem Schwänze geht.Hiervon überzeugen auch die Beobachtungen über das elektro-chemische Vermögen des Fisches. Faraday zersetzte eine Lö-sung von Jodkalium, indem er damit benähtes Papier mehrfach zu-sammenlegte und dieses zwischen eine Platte von Platin und dasEnde eines Drahtes von demselben Metalle brachte, die beide zu denauf den Rücken des Fisches gehängten Sattel-Collekwren gingen. DieLösung wurde zersetzt und an dem Platindrahtcndc Jod ausgeschieden,aber nur dann, wenn der Draht mit dem auf dem Vordcrtheilc desFischeS liegenden Collektor communieirtc; mit dem hintern Kollektorin Verbindung, zeigte er kein Jod. M. vcrgl. Schönbein in dernuten angef. Schrift S. 49. Matteuci benutzt, bei Versuchen überdie Kraft und die Richtung der elektrischen Entladung der Fische, au-ßer dem Galvanometer auch Froschpräparate als Elektroskopc, derenReaktionsvermögen für die leisesten elektrischen Ströme wir in §. 31.n. 33. kennen lernten. Man schneidet nach ihm den Frosch an derStelle gncr durch, wo die beiden Schenkel sich ansetzen, und läßt dannden elektrischen Strom des Fisches von einem Fuße zu dem andernstreichen, wo derjenige, welcher sich zusammenzieht, die Eintrittsstelledes Stromes bezeichnet. Das Galvanometer, dessen Matteucizu dem genannten Zwecke sich bedient, hat einen Multiplikator von999 Windungen aus z Linie dicken und doppelt mit Seide umhüllten
Darstellung der c l cktro sk opisch cn Wirkung des Zitteraalsangewendet worden. Der untersuchte Fisch war 40 Z. lang. Auf Kopfund Schwanz desselben wurde ein Kupfcrsattcl gesetzt und die beiden lan-gen Drähte derselben mit zwei metallenen Stiften in Verbindung gebracht,welche, isolirt von einander, in eine Glasglocke herabreichten und an ihrenuntern Enden mit zwei frei schwebenden Goldblättchen versehen waren.Die Goldblättchen zeigten Divergenz, und es sprang ein Funkezwischen ihnen über, durch den sie verbrannt wurden. .Schonbein,Beobachtungen über die elektrischen Wirkungen des Zitteraals. Basel,1841. S. 11.
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