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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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sich die meisten magnetischen Wirkungen unter dem Einsinsse dieserElcktrieitätSqnekle in viel schwächer»! Grade, als unter dem der Eon-taktS-Elektricität. Pfaff, der Elektromagnet. S. 181. Daher dringtselbst die Anwendung sehr starker Elektrisirmaschincn und Batteriennur schwache Abweichungen der Magnetnadel zu Wege. (§. 73.)Nach Muncke'S Versuchen wurde z. B. eine DeklinatiouSuadel selbstmit Hülse eines Multiplikators von IZl) Drahtwindungen kaum um5° abgelenkt, als er in dieser Absicht das eine Ende des Multipli-kators mit dem Knopfe einer geladenen Leidner Flasche von 3^ F«Belegung isolirt in Berührung brachte, während das andere Endedesselben mit der Wand dcö Zimmers leitend verbunden war («alsodie angehäufte Elektricität nur einseitig anS der Flasche an der Na-del hin abgeleitet wurde). Der volle elektrische Schlag bringt dieNadel gar nicht in Bewegung; wahrscheinlich weil der elektrischeStrom den Entladungsdraht zu schnell durchläuft, um daS Behar-rungsvermögen der Nadel, dem sie nach dein Gesetze der Trägheitwie jeder Körper untergeben ist, überwinden zu können. Versuche,den Leitungsdraht deö Cvnduktors einer Elektrisirmaschiue, durchwelchen die Elektricität in die Erde abgeleitet wird, oder den Entla-dnngSdraht einer Leidncr Flasche zur Anziehung von Eisen seilezu vermögen (H. 81.), sind bis jetzt vergeblich gewesen, selbst wennman die Ausgleichung der entgegengesetzten Elektricitäten durch Mnl-tiplikator-Drähte oder durch Unterbrechung dcö Leitungsdrahtes mitnassem Bindfaden verzögerte (H. 18."), und dadurch den Effekt zusteigern suchte. Eben so fehlt cS auch noch an Apparaten, durchwelche der Leitungsdraht dem Einflüsse des Erdmag-nctö unterworfen worden wäre. (§. 87.) Die glücklichstenResultate werden noch bei den Versuchen gewonnen, Stahlnadelnoder Stahlstäbcn durch den elektrischen Funken oderEntladungsschlag Magnctieität zu crthcilen (§. 78.);was nach denselben Gesetzen erfolgt, wie die Magnetisirnng durchdie Bolta'schc Säule. Doch erlangen ans diesem Wege geschaffeneMagnete nie die Stärke, wie solche, denen man die magnetische Po-larität durch Entladung eines Volta-Apparates giebt. ElektrischeSchläge, der Länge nach durch eine Stahlnadcl geleitet, bleiben, denangezogenen Gesetzen zu Folge, ganz ohne magnetische Wiikung ausdiese, oder bringen diese höchstens durch mechanische Erschütterung