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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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sich entladen läßt, und welche zuerst von vr. Reget demhiermit die, wie cS scheint, vergessene Priorität deS ErperimentS vin-dieirt scyn möge! beobachtet worden ist. Hängt man nämlicheine schlaff gewundene Drahtspiralc mit dem einen Ende, welches zu-gleich mit der einen Elektrode des galvanischen Apparates in leiten-der Verbindung ist, senkrecht auf, und lägt dann ihre untere Spitzein Quecksilber, welches mit der andern Elektrode des Apparates lei-tend verbunden ist, eintauchen: so verkürzt sie sich sogleich (voraus-gesetzt, das; der zu der Spirale verwendete Draht hinreichend dünnund biegsam ist) in Folge der gegenseitigen Anziehung der ihrcVZin-dungen in gleicher Richtung durchfliegenden Ströme, und die Spitzetritt ans dem Quecksilber heraus. Da hierdurch der Schluß derKette wieder aufgehoben wird, so nimmt die Spirale durch dieSchwere deS Drahtes ihre erste Länge wieder an, wodurch sie wie-der in das Quecksilber eingetaucht wird, und von Neuem die Ketteschließt, wo dann ein abermaliges Verkürzen derselben erfolgt :c.

In dieselbe Klasse von elektromagnetischen Erscheinungen gehörtauch der wunderbare, schon §. 83." berührte Versuch der LadySommcrville, wodurch die magnetische Kraft einer galvanischenSpirale die Schwerkraft der Erde völlig überwunden und eine indie Höhlung der Spirale gelegte Magnetnadel ihrer Schwere ent-gegen in die Höhe geschnellt und zum Schweben m jener gebrachtwird ähnlich wie, der Sage nach, der eiserne Sarg Mahomcd'Sin der Bcgräbnißhallc zu Mcdsna, oder das gcheimnißvollc Bildder Priestcrin Acsinock in dem magnetischen Tempel deS KönigsPtolemäuS. (§, 8?) "),

») Die Statue der Arsinoö, des Priesters Phlegeus Tochter und Gemahlindes Alkmäon, war, wie Mtruvius erzählt, von Dinokratcs (Dinocharcsnach Plinius) einem berühmten Architekten in Makedonien, auf Befehldes Königs Ptolcmäus, aus lauter Eisen gefertigt, und soll in einem ausMagnctstein gewölbten Tempel, der aber wegen des noch während seinesBaues erfolgenden Todes des Königs nicht ganz vollendet wurde, sichschwebend befunden haben, Vitruv. IKaok. c, I, ?lin, I>. u. I, l.