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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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fachen galvanischen Kette um das andere (h. 83.) kreiset, werdenauch Quecksilber und geschmolzenes Zinn, wenn man sie der gleich-zeitigen Einwirkung des elektrischen Stromes und eines Magnetesaussetzt, so wie die als flüssige Leiter in der galvanischen Kette ge-brauchten Flüssigkeiten überhaupt, in eine rotircndc Bewegung versetzt.Die Richtung dieser Kreisbewegung hängt nämlich, wie bei jenem,von der Richtung des elektrischen Stromes und von der Art deö an-gewendeten MagnctpoleS ab. Die meisten dieser Versuche sind vonHumphry Davy angestellt und in den Uliilos. 'I'rniwnut. vomJahre 1823 (Bd. 2, S. 153 u. s.) mitgetheilt. Sie erfordern zuihrem Gelingen sehr starke elektromotorische Apparate. Als der ge-nannte Physiker zwei Kupferdrähte, die mit den Polen eines solchenin leitender Verbindung waren, in einiger Entfernung von einandersenkrecht in eine mehrere Linien dicke Schicht Quecksilber zch bis /zZoll tief eintauchte: so gerietst, wenn der Pol eines guten Magnetsüber oder unter die Drähte (und noch mehr, wenn zugleich ein Mag-netpol über und ein freundschaftlicher unter die Drähte) gehaltenwurde, das Quecksilber in einen lebhaften Umlauf um die Drähte,der so lange währte, als der elektrische Apparat im Gange blieb undder Magnetismus einwirkte. Hielt er den Magnetpol zwischen denDrähten gegen das Quecksilber: so ließ daS Drehen nach, und dasQuecksilber kam dafür in eine strömende Bewegung rechts urd linksvon dem Magnete abwärts. Ferner führte er durch den in einemAbstände von 3" von einander mit Löchern versehenen Boden einerflachen Glaöschalc zwei ^ Z. starke Kupserdrähte, die an ihren obcrnEnden gut polirt, übrigens aber mit Wachs oder Siegellack überzogenwaren, und kittete sie hier fest, so daß sie einige Linien über denBoden der Schale emporragten. Hierauf goß er Quecksilber in dieletztere, bis dieses bis ^ Z. hoch über den Drahtenden stand,und entlud durch die Drähte die Elcktricität eines großen Platten-paarcö; alsbald sing daS Quecksilber sich zn bewegen an, und erhobsich über den Enden der Drähte in Gestalt kleiner, einige Linienhoher, Kegel, von deren Gipfeln auS nach allen Richtungen Wellenflössen, so daß nur der Punkt in der Mitte der beiden Drähte, wosich die Wellen von beiden Kegeln begegneten, ruhig blieb. Näherteer einem dieser Kegel den Pol eines Magnets von oben her bis auseinige Zolle, so wurde der Kegel niedriger, dafür aber breiter und

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