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Bewegung dic Idee zu Einrichtung eines durch Elektromagne-tismus um eiuc wagrccht liegende Achse sich drehendenRadcS. Figur 35 macht dieses deutlich. Der aus irgend eiuc Artunbeweglich befestigte und gabelförmig gebogene Kupferdraht !> <3steht mit seinem Ende E mit dem einen Pole eiueö starken Elektro-motors in leitender Verbindung. Er ist an seinen beiden untern En-den horizontal einwärts umgebogen, und hat an den Spitzen dieserkleine pfannenartigc Vertiefungen, die der bessern Leitung wegen mitQuecksilber ausgestrichen sind, und in welche die sehr feinen stähler-nen, zur Herstellung einer möglichst guten Leitung des elektrischenStromes ebenfalls (mit in Salpetersäure ausgelostem Quecksilberoder in Schwefelsäure ausgelostem Kupfer) amalgamirten Spitzen,welche die Achse des aus dünnem Kupferbleche geschnittenen RadcSvorstellen, eingehängt werden. Dic ebenso amalgamirten Zacken desletztem tauchen in die mit Quecksilber angefüllte Aushöhlung E E,welche in der Brettuntcrlagc L eingegraben ist. Zu beiden SeitendeS Quecksilbers ist ein stark magnetisches Hufeisen angescho-
ben. Wird nun ein von dem andern Pole deS elektrischen Appara-tes abgehender Leitungsdraht mit dem Quecksilber in in Berüh-rung gebracht; so entladen sich die elektrischen Ströme durch diesesund die übrigen leitenden Theile der Vorrichtung, und eS wird danndurch den gleichzeitigen Einfluß deS Magnets eine Zacke deS leichtbeweglichen RadcS nach der andern aus dem Quecksilber herausge-schleudert, und dadurch dasselbe in eine äußerst schnelle Drehung umseine Aebsc versetzt. Der Erfolg ist derselbe, wenn mau statt deShufeisenförmigen Magnets den Pol eines stabförmigen MagnctS nebendem Rade in das Quecksilber eintaucht. Eine Nmtauschung derLeitungsdrähte oder der Pole dcö MagnctS bringt die entgegenge-setzte Rotation deS RadeS hervor. Erleichtert wird diese, wenn mandas Quecksilber mit einer dünnen Lage verdünnter Salpetersäure be-deckt, um dic Orydhant, womit sich dic Oberfläche desselben gewöhn-lich überzieht und welche die Rotation hindert, fortzuschaffen.
Ein bloß der Form nach verbesserter und veränderter Ampürc'-scher NotatiouSapparat ist der ebenfalls von Barlow (in der^nezwlapne,!. Iklctr. z>. 35.) beschriebene Apparat, in welchem nichtwie bei jenem ein schmaler rcifförmiger Streifen deS einen Elementsder Kette, sondern der ziemlich hohe Zinkeylinder, welcher den posiu-
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