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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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§- 84-

Notation dcS RhcophorS und des Magnets um seineeigne Achse. KZarlow's Rad.

Die durch den wechselseitigen Einflns; dcS Magnetismus undder Clcktricität erzeugten Kreisbewegungen sind auf das Mannigfal-tigste durch Ampere, Barlow, Faraday, Pohl, Lenz, Marsh,'Davh, Pfaff n. A. abgeändert und vervielfältigt worden. Unterandcrm hat Ampärc ans eine sinnreiche Art die Drehung einesbeweglichen Leiters oder eines Magnets um seine ei-gene Achse dargestellt. Gilb. Ann. Bd. 71, S. 139. Bd.72, S. 268. Letztere befolgt das Gesetz, daß, wenn der galvani-sche Strom von dem Nordpole deö Magnetes bis zur Mitte desselbendurch seine Masse geht, der Magnet in der Richtung von links nachrechts, und, wcnn der Strom von der Mitte des Magnetö zumNordpol hinauf geleitet wird, umgekehrt von rechts nach links sichdreht, und läßt sich ans dem einfachsten Wege an dem im vori-gen tz. beschriebenen Faraday'schcn Rotations-Apparate (Fig. 29.)beobachten, wcnn man den Draht l) kurzer macht, auf der obcrnQnerflächc dcS unten mit Platin beschwerten MagnetstäbchenS.4! einekleine mit Quecksilber ausgefällte Vertiefung anbringt, und dem Mag-net selbst eine solche Stellung gicbt, daß die Spitze dcS Drahtes 0in die Vertiefung desselben sich einsenkt, und so der von X zuflie-ßende galvanische Strom durch die Achse des Magnetes selbst ent-laden wird; oder anch, ebenso einfach, an einem von Lenz erfunde-nen kleinern Apparate, der in einer 3 Z. langen und 1 Z. weitenGlaSrohre eingeschlossen ist. CS ist dieselbe an ihrem untern Endemit einem Kork verschlossen, und durch diesen ein eiserner zugespitzterDraht aufwärts gesteckt, so daß die Spitze desselben über den Korkemporragt. Ter übrige Raum der Rohre wird mit Quecksilber ge-füllt, und nun von oben ein 2^ Z. langer und Z. dicker chlindri-scher und an seinen Polflächcn halbkngelformig abgerundeter Magnct-stab in die Rohre so tief eingesenkt, bis er mit seinem untern Endedie Spitze deS EiscndrahtcS berührt, welche ihn alsbald durch An-ziehung festhält. In dieser Lage schwimmt der Magnet, mit einemThcile seiner Länge über das Quecksilber und die obere Mündungder GlaSrohre hcranSragend, vertikal in jenem, und zwar (da ihn der