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dem cincn Pole deS elektrischen Apparates airbt. Durch dir Reibungau der Anshängestellc (durch welche auch die freie Forlleitung derElektricität, weuu die sich berührenden Drähte nicht ganz hell pvlirlsind, etwas unterbrachen wird) und durch den Widerstand des Queck-silbers wird die Bewegung deS PlatiudrahteS zuweilen aufgehalten,wenn die galvanische Batterie nicht sehr kräftig wirkt. Salt der Ver-such mit einem schwächer,! Apparate ausgeführt werden, so müssendie einzelnen Theile der ganzen Verrichtung nach einem kleinem Maaß-stabe gefertigt werden. Die Bewegung deS TrahleS erfolgt selbstnach deutlich sichtbar in einer Rehre, die nur l^ Z. lang und h Z.weit ist. Faradap, in .Lnnnl. cl. 0I>. vt Bd. 18, S. 337.Gilb. Annal. Bd. 7l, S. 133. —
Stnrgeon gicbt einen Apparat an, in welchem ein frei schwe-bender Draht einen Elektromagnet zu umlaufen sollicitirtwird. Ein runder 1 Z. starker Stab von weichem Eisen und 8 Z.Länge (Fig. 31.) ist mit dem einen Ende in cincn hölzernenFuss, mit dem andern in eine mit Quecksilber gefüllte hölzerne SehaleLI! eingekittet. Die innere Fläche der letztern und das in diese em-porragende Ende 8 deS EisenstabeS ist mit einem Firniß überzogen.An dem Rande der Schale ist ein Träger 15? befestigt, ans welchemein mit Quecksilber gefülltes Rapschen E sich befindet. Ein ähnlichesNäpfchen v hat neben dem Fnßgestellc deS Apparates seinen Platz.Ans dem obcrn Näpfchen O geht ein oben amalgamirter und untenblank geschabter Knpscrdraht 6 herab, der in eine Schlinge umgebo-gen ist, in welcher ein zweiter Draht II hängt, der mit seiner amal-gamirten Spitze in das Quecksilber der Schale DI! eintaucht. Umden Eisenstab NK ist ein Knpscrdraht von ^LinienDicke gewunden,der, wenn der Windungen so viele sind, daß sie einander sehr nahezu liegen kommen, mit Seide umsponnen oder sonst isolirt scyn muß,und der mit seinem obcrn amalgamirten Ende durch eine Qesfnungin dem Boden der Schüssel L 1t in das Quecksilber hinaufreicht, mitseinem untern dagegen in daS Quecksilber deS Näpfchens v eingesenktist. Bringt man die beiden Leitungsdrähte einer einfachen galvani-schen Kette in das Quecksilber der Näpfchen II und II, so wird durchMnltiplikatorwirkung der Eisenstab lV zu einem Magnet, und derDraht II beginnt sodann die Bahn eines Kreises um ihn zu be-schreiben. — —