so wird ciitwrdcr dieser '.üit jenem gestrichen, oder wenn der Stabhufeisenförmig gekrümmt ist, mit seinen Armen, statt deS AnkerS, andie ssüße des ElektrvmagncteS gebracht, nnd der Strom desselben solange durch ihn entladen, bis er gesättigt ist, wozu wegen derStärke deS ElektromagneteS gewöhnlich nur kurze Zeit erfordert wird.Einen vorzüglich starken Magnetismus soll nach Ainie ein Stahl,sta'o erbalten, der im glühenden Zustande an die Füße deS Elektro-magneleS gelegt, nnd in dieser Lage abgelöscht und gehärtetwird. Man fast den rothglühenden Stab mit einer Zange, bringtihn an die Pole des letztem (nachdem man vorher, nm das Naß-wcrden deS Drahtes zn verhüten, die Windungen desselben, so weitsie diese bedecken, in Wachöleinwand sorgfältig eingehüllt hat), tauchtsodann dieselben sammt dem Eisenstabc kurze Zeit in ein Gefäßmit kaltem Wasser, nnd wartet nach dem Eintauchen 1 bis 2 Minu-ten, bis der Stab auch im Innern keine hohe Temperatur mehr hat,wo man ihn stark magnetisch von dem Hufeifen abzieht. Bei derMitthcilnng des Magnetismus durch Streichen, welches gegen-wärtig namentlich bei der Magnetisirnng der zu magnetelektrischcnRotations - Maschinen bestimmten großen Hufeisen gebräuchlich ist,verfährt man im Allgemeinen, wie oben gelehrt wurde; nur daß man,weil der Elektromagnet wegen seiner Verbindung mit dem galvani-schen Apparate nicht gut bewegt werden kann, nicht diesen ans demzu magnetisircnden Eisen herum führt, sondern umgekehrt dieses anjenem streicht. Eine Hauptsache ist außerdem dabei, daß man dasmagnetisch zu machende Hufeisen fortwährend mit einem Anker ge-schlossen hält, wodurch, wie Mohr bemerkt, bewirkt wird, daß diedurch einen Strich gerichteten magnetischen Molcenle bis zum näch-sten Striche in ihrer Richtung beharren, nnd so durch einen zweitenStrich die erregte Kraft nm eine volle Wirkung erhöht werden kann.Man legt den Elektromagneten horizontal vor sich hin auf den Tisch,so daß die Polcndcn etwas über den Rand des Tisches hervorragen,nnd befestigt ihn irgendwie in dieser Lage. Man faßt nun daszn streichende Hufeisen, mit den Schenkeln gerade nach oben gekehrt,an seiner Krümmung in die eine Hand, und verbindet ersterc miteinem Anker von weichem Eisen, den man auf die Qnerslächcn deraufwärts sehenden Schenkel legt, streicht sodann mit diesen untersanftem Drucke an den Polslächen deS ElckteomagneteS senkrecht
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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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