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hcn. Ist so in Figur 25, die eine Ansicht von der Einrichtung einesElektromagnetcs giebt, daS Ende 6 des DrahtcS, mit dem das Huf-eisen nach Einer Richtung umwickelt ist, mit dem Zinkpol und Iv mitdem Kupserpol dcS Volta-Apparaics in leitender Verbindung: sowird in dem Eisen ein Magnetismus erregt, der in N seinen Nord-,in 8 seinen Südpol hat. Sobald die Leitung der Elektrieität unter-brochen wird, fällt der Anker mit dem Gewichte herunter. Werdendie Leitungsdrähte umgewechselt, so kehren sich auch augenblicklich diePole deS Magnetes um; wobei, wenigstens bei etwas langen Mag-neten, weil das Eisen während der Ilmkehrung seiner Pole einenAugenblick unmagnetisch wird, der Anker ebenfalls abfällt, aber aucheben so schnell wieder angezogen wird. Bei kurzen Magneten da-gegen bleibt, weil die Verthcilung des magnetischen Fluidums wegender geringem Masse rascher erfolgt als bei jenen, der Anker auchwährend der Umtauschung der Pole, wenn diese sehr schnell effcctuirtwird, hängen. In dem Augenblicke der Umkehrung ist dann selbstder Magnet eine noch größere Last zu tragen im Stande, als beiununterbrochener Fortdauer dcS Stromes, und zieht z. B. währendjener ein Gewicht auS einer kleinen Entfernung zu sich empor, daSer außerdem nicht zu heben vermag").
*) vr. Keßlcr-G ond art will beobachtet haben, daß bei der Bildungvon Elektromagneten in dem Eisen ein Tönen sich vernehmen läßt, so-bald die galvanische Kette geschlossen oder wieder geöffnet wird, welchesmit der Stärke der Kette ab - und zunimmt. Er ist der Meinung, daßdieses von der Lagcnvcränderung der Moleküle des Eisens herrühre, inwelcher diese während der Erregung und Aufhebung des Magnetismus inihm durch die strömende Elektrieität begriffen wären, — und hofft, dieseBewegungen auch dem Auge sichtbar machen zu können. Es steht dieseBeobachtung keineswegs isolirt da; denn auch zwei andere renommirte Ge-lehrte, Delezenne, Prof. der Physik zu Lille, und vr. Page, nahmenein Tönen wahr, das aus der vorübergehenden Störung indem magnetischen Zustande der Magnete hervorzugehenschien. Page fertigte aus einem langen mit Baumwolle überzogenenKupferdraht eine platte Spirale von 4V Touren, befestigte dieqe vertikalund ordnete die Drahtenden derselben so, daß sie bequem mit den Poleneiner, aus nur Einem Plattenpaare bestehenden, galvanischen Batteriein Berührung gebracht werden konnten. Er schob nun über die Spiraledie beiden Pole eines nicht übermäßig starken Hufeisen-Magnetes, so daßdieselbe zwischen den Schenkeln des letztern sich befand, ohne diese wirklich