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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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leguug ist dann das Werk von mir wenigen Mlttnten. E r n i ks ch a II kcrfand cincn Trog-Apparat, der aus oinrm länglichcm Trogcvon Holze besteht, mit senkrechten Fugen an dcn innorn Wändon, inwelche dio zusammcngelötheteu Platteupaare *), gewöhnlich von 4"Breite und Lange, und also von lli Es" Oberfläche, mittelst einesnicht teilenden KitteS so eingekittet sind, daß zwischen ihnen Zellenvon gleicher Größe entstehen, welche nicht mit einander eommuniciren.Zu diese wird die leitende Flüssigkeit (eine Mischung von verdünnterSchwefel- und Salpetersäure) gegossen, welche dann ans der einenSeite das Zink, auf der andern das Kupfer bespült. Da, wenndie Platten nicht sehr gut eingekittet sind, die Flüssigkeit sehr leichtaus einer Zelle iu die andere übersiekert und hierdurch die Wirksam-keit dcS Apparates eben so herabgesetzt wird, wie die der galvanischenSäule durch Herabfliegen der Feuchtigkeit an ihrer Außenseite, sohat mau iu England demselben eine andere compendiösere Einrich-tung gegeben. Der, 14" lange, 6" breite und verbältnißmäßig hohe,Trog ist nach dieser ans Poreellen gefertigt und durch Zwischenwändein 111 bis 12 Fächer abgctheilt. In diese werden je zwei durch ei-nen starken Knpserdraht mit einander verbundene Zink - und Kupfer-platten so eingesenkt, daß die Mitte des KupfcrdrahteS über einerScheidewand, und in die daranstoßeude Zelle der einen Seile dieZiukplatte, in die der andern Seite die Kupferplatte zu stehen kommr,und folglich in jeder einzelnen Zelle eine Zink- und eine Knpserplattesich befindet, die sich aber nicht gegenseitig berühren, sondern nur ver-mittelst der in der Zelle schwimmenden Flüssigkeit in leitender Ver-bindung stehen. Die erste Zelle enthält nur eine Zinkplatte und bil-det dcn Zinkpol oder die positive Elektrode, die letzte nur eine Kupfer-platte und bildet dcn Kupfcrpol oder die negative Elektrode. DieReinigung der Platten nach dem Gebrauche wird, wie vorhin ange-geben, bewirkt. Zu einem von Wvllaston eingeführten Zelleu-

") Dergleichen Doppelplatten sind auch bei Säulen-Apparaten anwend-bar, wo sie vor den einfachen Platten, aus Zink und aus Kupfer, de» Vor-zug haben, daß sie nach jedesmaligem Gebrauche nur an zwei Seiten ge-reinigt zu werden brauchen, daß man mit ihnen die Säule schneller wie-der aufbauen, und daß die bei dem Zusammenpressen der Säule heraus-tretende Flüssigkeit nicht zwischen das Zink und Kupfer eindringen und dieunmittelbare metallische Berührung zwischen beiden verhindern kann.