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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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Wcckffcl m ilwcr Wirkflimkcit wcnigcr iiiitcrworsoii. Indessen Inndie Erfahrung auch siir Zlnkkupfcrkottcn, in denen nur (sine Ilüsiig-kcit, gewöhnlich verdünnte Schwcfclsäuro, vorhanden ist, Viittel kennengelehrt, durch welche nicht nur der Strom derselben stärker, sondernauch co nstan der gemacht wird. Es bestehen diese in gewissen künst-lichen Veränderungen, die man mit der Beschaffenheit der Oberflächender beiden Metalle vornimmt. WaS zuerst den positiven Erreger,das Zink, betrifft, so ist längst bekannt, das! reincS in Schwefelsäurelangsamer und gleichmäßiger sich auflös't und dadurch eine dauerndereWirkung der Kette erzeugt, als das unreine käufliche Zink, wie cSunter der Walze hervorkommt, welches durch die Verunreinigung mitandern negativen Metallen, wie Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, von sei-ner positiven Natur verloren hat, sich schnell in der Säure auflös'tund mit einer Orydrinde überzieht, oder, indem es die bei seiner Auf-lösung ausgeschiedenen fremden negativen Metalle an seiner Ober-fläche niederschlägt, zur Etablirung von partiellen kleineu galvanischenKetten Veranlassung gicbt, die seine Auflösung noch mehr beschleuni-gen. Noch viel mehr wird aber die Wirksamkeil des Ziuk's, alsGlied der galvanischen Kette, befördert, wenn mau dasselbe, auch wenneS (wie jetzt überall gebräuchlich) nur gewalztes ist, vor seiner Ein-schaltung in diese amalgamirt; indem durch den Ucberzug mitQuecksilber uichc nur die Ablagerung dem Zinke etwa beigemischterMetalle zurückgehalten wird, sondern auch das amalgamirtc Zink fürsich das Wasser nicht zersetzt und die Säure daher länger brauchbarbleibt "). Durch eine ähnliche künstliche Veränderung seiner Obcr-

") Mit der Amalgamirung des Zinks vereinigt sich zugleich der Vorthcil einersehr leichten Reinigung, da zu dieser bloßes Abspühlcn in Wasser undNcbcrfahren mit einer Bürste vollständig ausreicht. Nur ist die Vorsichtnöthig, daß man nicht zu dünn gewalztes Zink wähle, weil dieses durchdas Auftragen des Quecksilbers leicht bröcklich wird, und daß man, weilin Folge der Auflösung des Zinks durch die Säure sich leicht Quccksilbcr-tropfen von diesem trennen und, an das Kupfer gehend, sich aus diesemanschmiegen, nicht zu viel des Quecksilbers auf Ein Mal aus das Zinkauftrage, dasselbe möglichst gleichförmig auf diesem (bei unreiner Ober-fläche durch Einreiben mit verdünnter Schwefelsaure), besonders an denEcken und Kamen ausbreite, und dieses Verfahren mehrmals wiederhole.Man prüft die Güte der Amalgamirung, indem man die Zinkplatte in ver-dünnte Schwefelsäure taucht. Finden sich Stellen, die noch Wasserstoff