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dcn, lvcim man cinigc clcktrischc Schläge quer durch den Unterleibentladet ").
") Da die Elektricität durch Ucbcrrcizuttg leicht schädlich wirkt und, derErfahrung nach, die Empfänglichkeit für sie bei verschiedenen Personenauch sehr verschieden ist, so gilt als Regel: bei ihrer McdicinisehenAnwendung jederzeit mit dcn gelindeste» Graden anzufangen, und erstwenn diese ohne Wirkung bleiben, zu den stärkern überzugehen. Sodannist es rathsam, bei längerer Anwendung derselben an die Stelle der posi-tiven Elcktr., wenn mit dieser der Anfang gemacht wurde, eine Zeitlangdie negative treten zu lassen, um die durch ersicrc abgestumpfte Rciz-empfänglichkeit wieder herzustellen. In Krankheiten, die auf Entzündungberuhen, oder mit dieser coMplicirt sind, so wie bei Blutandrange, istihr Gebrauch verboten. Auch dürfen Schwangere nie der Einwirkungeiner starken Elektr. ausgesetzt werden. Die Methoden selbst, welche dieErfahrung als wirksam gegen die genannten Krankheiten bestätigt hat?sind folgende: 1) Das elcktr. Bad, der geringste Grad der elektr.Kur, und daher besonders bei cmpsindlichcn Personen, namentlich gegenallgemeine Krämpfe und Schwäche, anwendbar. Der Kranke wird indieses gebracht, indem man ihn entweder auf einem Jsolirbrettc oder indem Bette isolirt und mit dem Eonduktor der Elektrisirmaschine in lei-tende Verbindung bringt. 2) Die unmerkliche Durchströmung,welche dadurch bewirkt wird, daß man die Elektr. des Eonduktors ver-mittelst eines Leiters durch den kranken Theil des Körpers leitet und vonda in dcn Boden abfließen läßt, oder, wenn die Wirkung gesteigert wer-den soll, dcn leidenden Theil zwischen zwei Leiter bringt, von denen dereine mit dem positiven, der andere mit dem negativen Eonduktor derMaschine in Verbindung ist, und so die entgegengesetzten Ströme derbeide» Elektr. in jenem sich unmerklich ausgleichen laßt. 3) Der elek-trische Hauch oder die elcktr. Don che, bei welcher man vermit-telst besonderer Zuführcr (Direktoren), d. h. konisch geformter Spiz-zcn, die auf einem Metalldrahtc mit isolirendcr Handhabe befestigt sind,die Elektrizität aus dem Eonduktor auf dcn leidenden Theil 5 bis 8Minuten lang ausströmen läßt, oder, während der Kranke auf einem Jso,latorium mit dem Eonduktor in Verbindung sich befindet, mittelst einessolchen Direktors (von dessen Drahte eine Kette auf den Boden herab-hängt) die Elektr. aus ihm aufsaugt. Je seiner die Kegel zugespitzt sind,desto milder, je abgestumpfter sie sind, desto heftiger ist ihre Wirkung;auch geben metallene Kegel einen sanftcrn Strom als hölzerne (vonBuchsbaumholz), wcßhalb man mit jenen dem Anfang der Kur Macht.Um dcn elcktr. Strom ins Ohr zu leiten, bedient man sich eines Drah-tes, der in eine dünne Glasröhre eingeschlossen ist. 4) Einfache
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