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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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offne dasi cr durch die Weite deS Wefics, den er znrückle.zk, merklichvon seiner Stärke einbüßt. Auch wählt der elektrische Fnnle stetsdie beste Leitung, d. h. diejenige, die seinem Durchgänge den gering-sten Widerstand darbietet. Cr nimmt daher nicht immer den kürzesten,sondern denjenigen Weg, ans welchem er die besten und am vollkom-mensten verbundenen Leiter von hinreichender Capaeität für seineStärke findet. Trifft cr z. B. auf seiner Bahn auf eine Leitungvon Metall oder Wasser und ans eine, die aus schlechter leitendenSubstanzen, z. B. ans trocknem Holz, besteht, so zieht er jene dieservor, wenn auch der Weg durch sie um BielcS länger ist. Dahergeschieht es, daß, wenn mehrere Personen den EntladnngSkreiS einergeladenen Flasche bilden und der Boden unter ihnen feucht ist, beimEntladen der Flasche der Schlag von der ersten durch den feuchten

den Belegungen zu ihrem natürliche» Gleichgewicht zurückgeführt Es be-ruht hierauf die physikalische Unterhallung mit der elektrischen Spinne.Durch einen Nichtleiter kann die Flasche nicht entladen werden; infeuchter Luft entladet sie sich aber von selbst, indem diese durch ihrenGehalt an Feuchtigkeit als unvollkommener Nichtleiter wirkt und eineallmähliche Ausgleichung der beiden Elektricitäten, welche in den Belegun-gen gebunden sind, zuläßt. Eine selche freiwillige Entladung er-folgt auch bei Flaschen mit sehr dünnen Wänden (also gerade den besten,da diese die Durchwirkung der Elektricität von einem Belege zu dem an-dern am leichtesten »erstatten) durch das Glas hindurch, wenn sie beitrocknen Luft sehr stark geladen werden, wobei das Glas in Folge derHeftigkeit, mit welcher die Vereinigung der gespannten Elektricitaten indem Nichtleiter vor sich geht, mit einer Explosion zertrümmert wird Istdie Luft weniger trocken, so geht bei starker Ladung der Flasche zuweilendie Sclbstentladung nicht durch das Glas, sondern über den unbclcgte»Rand desselben weg, ohne der Flasche Schaden zu thun Berührt manmit dem Finger den Knopf einer Flasche allein, so erhält man, weildie Elektricität des innern Belegs durch die des äußern gebunden ist,keinen Entladungs schlag, sondern nur wiederholt einen stechende»Funken, so lange, bis die Flasche ganz entladen ist; weil nämlich, wennwir auch die äußere Belegung nicht mit der andern Hand berühren, docheine, wenn auch unvollkommene, Leitung durch de» Tisch, den Boden u.s. w. mit unserm Körper statt findet. Ist aber eine Flasche vollkommenisolirt, so läßt sie sich gar nicht entladen, wenn man bloß den Knopfderselben anfaßt, und sie behält bei trockncr Luft ihre Ladung oft sehrlange bei sich (Langcnbuchcrs Sperrflasche). Man kann in die-sem Falle den Knopf herausnehmen, sie in die Tasche stecken u. s. w.