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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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bindung der Elcktricitätcn getrennt und dadurch die positive und nega-tive elektrische Spannung hervorgerufen. Beim Reiben zweier Kör-per an einander tritt nach der Verschiedenheit der Verwandtschaft,welche die Körper zu dem einen oder andern Bestandthcile der Elck-tricität haben, der eine derselben an den reibenden, der andere auden geriebenen Körper, so daß folglich jedes Mal die zwei entgegen-gesetzten Elcktrieitätcu entstehen. Haben beide sich reibende Körpereine gleich starke Verwandtschaft gegen die beiden Elektricitätsarten,so erfolgt keine Trennung derselben, sondern sie bleiben als jZvereinigt und weder der reibende noch der geriebene Körper zeigteine Spur von Elcktricität. Ebenso bleibt auch die neutrale Verbin-dung ungestört, wenn sich die Bestandthcile derselben unter einanderstärker anziehen, als sie von den sich reibenden Körpern angezogenwerden. Vermöge ihrer Neigung zu einander, suchen sich die beidenElcktricitäten, wenn sie von einander geschieden worden sind, stetswieder zu vereinigen. Kommt diese Vereinigung zu Staude, so ncu-tralisircn sie sich von Neuem und gehen in ihre vorige feste Verbin-dung zurück, wo sie keine elektrische Wirkung mehr äußern, undder Körper elektrische Indifferenz hat. Ein solcher Vorgang findetunter anderm bei der Entstehung des elektrischen Funkens Statt(tz. 7). Ist in einem Körper auf irgend eine Weise das elektrische. Gleichgewicht aufgehoben und z. B. freies -s- iL los, so strebt er, inbenachbarten Körpern den natürlich elektrischen Zustand derselbengleichfalls aufzuheben und die Bcstandtheile seiner iff iL aus ihrernatürlichen Verbindung zu bringen. Ist sein -j- 15 stark genug, umdas k) eines benachbarten Körpers mehr anzuziehen, als dieses- I? von dem eignen -ff- 15 dieses Körpers angezogen wird, soentzieht es ihm das I?, vereinigt sich mit ihm, und das -ff- 15des zweiten Körpers wird dadurch ebenfalls in Freiheit und Thätig-kcit gesetzt oder der Körper wird gleichnamig mit ihm, also -ff»elektrisch. Dieses ist nach dem dualistischen System der Hergang,wenn ein Körper durch Mi tth cilun g elektrisirt wird (H. 4). Derdurch Mitthcilung clektrisirte Körper bekommt mithin nicht eigentlichetwas mitgethcilt, sondern gicbt vielmehr an den Körper, durch dener elektrisch wird, etwas ab. Ans gleiche Art wird der Körper durchMitthcilung negativ elektrisch, wenn der erste Körper freies 15hat. Giebt ein Körper seine -ff- oder 15 sehr leicht an das