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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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säuerliche, der negative aber eine brennende, mehr alkalinische, Ge-schmacksempfindung. (Man vergleiche hierbei das H. 33. und 47. überdie physiologischen Wirrungen der Contakts-Elektricität Gesagte.)

4) In ihren chemischen Wirkungen. Die -s- 1) reagirtsauer, die - Li alkalisch. Die aus einer Spitze strömende positiveElektricität verwandelt die blaue Farbe deS angefeuchteten Lakmuspa-piers in Roth, wie eine Säure; der Strom der negativen stellt dieblaue Farbe desselben wieder her. Schneidender treten diese Gegen-sätze in den chemischen Wirkungen der galvanischen Elektricität hervorM 50).

5) Darin, daß von manchcnKörpcrn (sogenannten unipolarenLeitern) die eine Art der Elektricität bescher geleitet wird, als dieandere (§. 38).

6) Am evidentesten in den Lichtenberg'scheu Figuren,welche sein gesiebter Harzstaub oder Bärlappsamen auf einem Harz,buchen bildet, der vorher mit -j- oder clektrisirt worden ist.Auf der Stelle, der man (am besten mittelst eines aufgesetzten metal-lenen Glöekchcns, auf das man einen elektrischen Funken schlagenläßt) -s- N gegeben hat, gruppirt sich nach Entfernung des Glöck-chcnS der aufgestreute Staub zu einer Strahlcnsonne mit dendriten-ähnlicheu Verästelungen; auf der Stelle dagegen, der man auf die-selbe Weise D zugeführt hat, zu einer zirkcl- oder wolkcnähnlichenFigur, ohne alle Strahlen. Am schönsten stellen sich die Lichtcnbcrg'-schcn Figuren in dem Versuche E ckmarS dar, wo dieselben zugleichden Weg, den die verschiedenen Elcktricitäten bei der Entladung einerelektrischen VcrstärkungSflasche nehmen, bezeichnen *). I. E. Illclrten-Kei-K äe novn inetlwcko, nntursm ae inotum tluiäi electriciinvestiANncki. ElottlnK 1778.

-') Eine auf der unteren Seile mit Stanniol belegte große Glasscheibe wirdmit Hexenmehl bepudert und, 3 bis 4 Z. von einander, zwei Leidner Fla-schen von gleicher Größe darauf gestellt, von denen der äußere Beleg dereinen positiv, der der andern negativ geladen ist. Bringt man die innernBelege der Flaschen mittelst eines Entladers mit einander in Verbindung,so springt zwischen den äußeren Belegen ein Funke über, durch welchendie Flaschen entladen werden. Nach der Entladung findet man jede der-selben mit der Figur umgeben, welche der Art der Elektricität ihres äuße-

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