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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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5.

Elektricität tmö Maxznetesmns

für sich betrachtet.

^ Elektvicität.

§. 1.

Begriff der El cktriritäl.

Bci cincm gewissen vorübergehenden Zustande, der durch Rei-ben, Drücken, Erwärmen und andere Ursachen mehr herbeigeführtwerden kann, besitzen manche Körper die Eigenschaft, das; sie kleine,leicht bewegliche Körper, die man in ihre Nähe bringt, anziehenund wieder abstoßen, daß sie Licht ausströmen, Funken geben, un-ter gewissen Umständen die Magnetnadel aus ihrer natürlichen Rich-tung bringen u. f. w. Der Inbegriff dieser und noch mehrerer an-derer, später anzuführender, Erscheinungen wird durch den NamenElcktricität bezeichnet, und jene Erscheinungen selbst werdenelektrische genannt. Ein Körper aber, der auf irgend eine Weisein den Zustand, wo er dergleichen Wirkungen äußert, versetzt wor-den ist, heißt clcktrisirt. Als materielle Ursache derselben siehtmau eine für unsere äußeren Sinuc unwahrn eh urbare, höchst feine,elastische und unwägbare (impondcrable) Flüssigkeit an, welche manelektrische Materie (Uirmtriemn, kUt-ctroZemnm) °) nennt,die (wie der ihr verwandte Wärmcstoff) durch alle Körper der Erdeverbreitet ist, sich durch Reiben und andere Behandlungen aus die-sen entwickeln läßt, und die (gleich dem Wärmestossc) das Bestre-ben hat, überall, wo sie hervortritt, sich ins Gleichgewicht zu setzm.

") Nach dem Griechischen?/Xkx?/ac>^, mit welchem Ausdrucke man den Agt-stein oder Bernstein (tat. succinum) bezeichnete, an welchem einige der ge-nannten elektrischen Erscheinungen von den Alten zuerst bemerkt wurden.

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