Vorrede.
Deicht leicht hat ein Theil der Naturwissenschaften ein so allgemeines und lebhaftes Interesse erweckt und in kurzer Zeit so bcdeutende Fortschritte in seiner Ausbildung gemacht, als in derErperimental-Physik die Lehre von der Elektrieität unddem Magnetismus, namentlich in Hinsicht aus die eigen-t Hilm liehen Beziehungen, in welchen diese beiden pola-ren Naturkräfte zu einander stehen. Seit dein Jahre 1820,wo der als Begründer des Elektromagnetismus gcseierte Pro-fessor der Physik, Christian Ocrsted, zu Kopenhagen dieersten Versuche über die magnetische Aktion des galvanischenSchließungsdrahtes, durch Versendung seiner kleinen Schrift:^Lxpcrimenka circa elläcnciuin conllickus clcctrici inacum mnFncticam (I1nl°niac 1820)" zur Kenntnis; desPublikums brachte, und sich vorerst begnügte, die Lagcnver-ändcrnngen der Magnetnadel in der Nahe des schließenden Lei-ters (Klus coi^ungcns) ans dem Zusammentreffen siwpc-Ins) zweier streitenden Kräfte, dem elektrischen Cvnfliete (con-Aickus clectr'icus) und dem Widerstande, den die magneti-schen Theilchen der Nadel dein Hindurchgangc dieses Konflik-tes entgegensetzen, zu erklären — gleich dem großen Licht-freund Isaak Newton, der, als er das wundervolle Spielseiner Farbenkreise aus Anwandlungen der leichteren Zurück-
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