Druckschrift 
22 (1811)
Entstehung
Seite
338
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Lande, das nicht mehr als 900,000 Ein»wohner zählt, konnte man keine großeStreitmasse aufbringen. Wenn sie auch zo»40,000 Mann betrug, so war sie für einenlangen Widerstand gegen das mächtige Frank»reich doch viel zu schwach. Hierzu kam,daß wenigstens drey Fünftel dieser Macht erstausgehoben und bewaffnet werden mußten.Alle Anstalten, die man wegen einer Kriegs»rüstung traf, waren also zwecklos. Vielleichtwaren sie blos die Wirkungen des kriegeri»schen Geistes des damahligen Obcrbefehlsha»bers der hannöverischen Armee, des Grafenvon Walmoden < Gimborn, eines naiürlichenBruders des jetzigen Königs von England,der in den Feldzügen seit 179z eben soviele Thärigkcit, als Tapferkeit, bewiesenhatte. An ihn, so wie an das hannöverischeStaatsministerium, erließ der König, in derMitte des Aprils, zwey Reskripte, von wcl»chen das eine dem Feldmarschall die Zusam»menziehung aller Truppen in ein Uebungsla»ger befahl. Walmoden rtcth dem Königezu kraftvollen Maßregeln. Er erhielt aufseinen Vorschlag eine schwankende Antwort.Indessen drang Walmoden auf eine schnelle

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