Druckschrift 
22 (1811)
Entstehung
Seite
196
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Braunau, Kuffstein und ganz Tyrol ein«räumen; sie sollte auch, während desStillstandes, keine Truppen nach Italienschicken.

Oestrsich und Großbritannien hatten ein»ander erst vor sechs Monaten (20. Zun.1800) das fcyerliche Versprechen gegeben,daß sie sich auf keinen besondern Friedens«schluß einlassen wollten. England zeigte aberauch gar keine Bereitwilligkeit, die Beding«ungen eines Waffenstillstandes zur See, aufdie der Sberconsul antrug, einzugehen. Eswollte weder die Sperrung des Hafens vonBrest aufgeben, noch die Sendung von Le<bcnsmitteln nach Aegypten verstauen. SeinInteresse war von dem Interesse des wienerHofes, der von der Gefahr so sehr inder Nähe bedrängt wurde, ganz verschis«den. Georg III konnte es daher dem KaiserFranz II nicht verdenken, wenn sich dieserdurch einen besondern Frieden zu retten such«te. Dieser wurde zu Luneville, wo sich dieUnterhändler schon seit einigen Wochen be,fanden, am 9ten Februar 1801, zur Richtig«kett gebracht.