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22 (1811)
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men. Der König und sein Minister achte-ten jedoch auf diese Vorstellungen und For-derungen so wenig, daß sie vielmehr die Aus-hebung von 40,000 Rekruten verordneten,daß sie einen Offizier nach Wien schickten,um mit dem dasigen Hofe den Plan der Un-ternehmungen zu verabreden. Neapel über-nahm es, wahrend daß man die ganze fran-zösische Linie angreifen würde, die Flankederselben zu bestürmen. Dle königliche Ar-mee wurde durch eine vierfach vergrößerteLandmiltz bis auf 120,000 Mann gebracht.Viele von diesen Soldaten bestanden aber ausundtscipiinirten Bauern, und die Officierstellenwurden nicht sowohl an verdienstvolle, als angutbczahlende Manner verkauft. Unter denStabsoffizieren befanden sich viele fremde,besonders Emtgrirte, zwey derselben, Mi,cheroux und Dumas, traten als Oberbefehls-haber ganzer Divisionen auf.

Zu diesem Kriege ermunterte den Königaber auch der Zustand der neuen römischen Re-publik, und der zu ihrem Schuhe bestimmtenfranzösischen Armee. In der römischen Haupt-stadt herrschte wilde Anarchie, und die an

Neas