Druckschrift 
22 (1811)
Entstehung
Seite
5
Einzelbild herunterladen
 

tri, frühzeitig auch unter den BewohnernNeapels viele Verehrer gefunden. Der durchMinister und Fiscalverordnuugen gekränkteAdel, die der weltlichen Gcrichtbarkeil unter«worfeue Geistlichkeit, das über die Mißbrsiu-che der Staatsverwaltung unzufriedene Volk,fthnre sich, wenigstens zum Thcil, nach einerRevolution. Um so lebhafter wünschte Ac-ton, daß die römische von der französischenabhangige Republik wieder aufhören möchte.

Die Nahe des französischen Einflusseskonnte ihm und dem Könige in keinem Fallegleichgültig seyn. Um so bereitwilliger bother einer Verbindung mit Sestreich und.Nuß«land, welche Italiens Vefccyung von derfranzösischen Herrschaft zur Absicht hatte, dieHand. Zur Theilnahme an der Ausführungdieses Planes munterte ihn die damalige La«ge der Dinge mächtig auf. Oestreich undNußland waren eben im Begriff, abermahlsals Feinde der französischen Republik aufzu-treten. Schon befand sich eine nach Italienbestimmte Armee auf dem Marsch. Eine rus-sisch, türkische Flotte beschäffcigte sich mit derEroberung der französischen Inseln im Archi-pel«»