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gleich größer für Bonaparte war die Gefahr,die ihm von Tyrol her drohete. Hier hat»tcn sich, in der Gegend von Jnnspruck, beySterzingen, an die 1200 Soldaren von Ker»pen, die braven Tnroler angeschlossen. AlsJouberi Tyrol verließ, wurden die Franzv«sen, welche die Passe bey Bötzen besetzt hat«tcn, von dem Genera! Laudon, dessen Mann«schaft durch den Landsturm bis auf 20,000verstärkt worden war, gleichfalls vertrieben.Laudon drang, mit Kerpen vereinigt, bisBrixcn, bis Trient, vor.
Dieses Vordringen der Oestreichcr hatteauf die Stimmung der Italiener einen wich«tigen Einfluß. Besonders äusserte sich dieserin Ansehung der Republik Venedig. DieRegierung dieses Staates erhielt sich nurnoch, darch ihre große politische Vorsichtig«keil, bey dem Schimmer ihrer ehemahiigenGröße. Fast auf allen Seiten gegen Oc«streich offen, und in einem wehrlosen Zu«stände, neigte sich Venedig mehr auf dieSeite der Feinde Frankreichs. Auch fühltenseine Erbaristokratcn gegen den französischenDemokratismus den unüberwindlichsten Ab,
scheu.