Beaulieu hatte seit Bonaparte's Siegam Mincio ( zo. May) sich hinter die Etschbey Rovoredo zurückgezogen, um sich in die«ser Stellung so lange zu halten, bis sich dieVerstärkungen aus Galtzien, Qberöstreich,und vom Qberrhein (über 20,000) an seineArmee würden angeschlossen haben. Dietyrvler Scharfschüzen halfen den Sftrcichi«sehen Soldaten ihre Gränzgebirge bewachen.Der Bezirk zwischen dem Gardasee und derEtsch 'war durch Verschanzungeu verwahrt.Den Gardasee selbst beschützte eine östreichi«sehe Floulle. Indessen wurden die Sestrei«cher auch aus ihren Vcrschanzuugen amGarda verdrängt. Beaulieu übergab denOberbefehl der östreichischen Armee demFeldmgrschall Wurmser. Der alte, verdienst«volle Beaulieu starb nicht lange hernach.Von Vonaparte besiegt zu seyn, konnte sei«nem Kriegsruhme keinen Eintrag lhun.Wurnsscr zählte, als er das östrcichischeHeer übernahm, 95 Bataillone, und 68Schwadronen, nebst 18 Compagnieen Artil«lerte, die eine Streicermasse von 90 —100,000 Mann bildeten. Dieser konnteBonaparte kaum 60,000 Mann entgegen«Gallttti Wcllg> an Tb. ü stellen.
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