Der Kurfürst von Sachsen glaubte, alsJourdan in Franken so unaufhaltsam vor-drang, seine Truppen zur Verthcidigungseiner eignen Lander nöthig zu haben. Erließ daher an der südlichen Granze desselbeneinen Cordon ziehen. Nock mehr Sicherheitgewahrte ihm aber ein Waffensttllstand, densein General Lindt ( 10. Aug.) mit Jour-dan schloß. Doch dieser gerieth nicht langehernach in eine Lage, in der er sich glücklichschätzen mußte, seinen Rücken von der bra-ven sächsischen Armee nicht angefochten zusehen. Jourdan rückte um diese Zeit demGrafen von Wartensleben bis in die Ober-Pfalz nach. Obgleich schlimme Wege, undGebirge, sich dem Vorrücken der Franzosenentgegensetzten, drängten diese bey Amberggegen Wartenslcben (i8- Aug.) doch so ge-waltig heran, daß dieser sich hinter dieRaab, bey Schwarzenftlz, zurückziehen mußte.D e Oestreicher hatten hier eine durch Süm-pfe und Verhaue gesicherte Stellung. Aberauch diese mußten sie verlassen, und jetzt be-fand sich nicht nur Böhmen, sondern auchdie Neichsversammlung in Negensburg, unddie Armee des Erzherzogs Karl, in der größ-ten
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten