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bei ©rweifung be§ lebten gicbeSbienjtcS, wo bet ?D?enfd; feine eigene3ufunft vergegenwärtigt crblictt ? SBie mochten unfete Verfahren, wennihnen bet tiefere SBlicf unb bie ©ntbecfuitgen fd)arffinniger ^Beobachterbet neuern 3eit vergönnt gewefen wären, folche @rfd)cinungen in 3tnwembring gebracht hoben? (Sollten fie nicht auf eine @inrid)fung bebachtgewefen fein, weldje eine Abwehr jeher möglichen ©efahr biefer l2Crt bejwcctthätte? llnb folltcn fie biefe nicht in ihren übrigen tird)lid)en, religiöfen.^unblutigen eingeflochten hoben? — SSerbiente eine folche ju nehmenbeSiichtung" nicht auch in unferer Beit beadjtct unb beherzigt ju werben?£?ber, füllte e§ noch in grage flehen: wenn nach be§ 3lpofict§ 2tu§brucf,@ffcn unb SErinfen, unb wa§ wir fonjt thun, ju ©otte§ ©hre gefcheljcnmöge, ob auch bie 3(nwenbung einer gewonnenen Äenntnifj für bic(Sicherheit be§ SJtenfchenlebenS baju gehöre? ©ewifi nicht! $ier heißtcS: »welchem viel gegeben ift, von bem wirb viel geforbert.« SKit umfern gewonnenen (Erfahrungen unb Äenntniffen geht auch bie $>flid)tig=feit ihrer 3lnwenbun<|, wo e§ fich um SJtenfchenwohl hanbelt, gleid)en(Schritt. ®a§ eben ift ber ewig fortfehreitenbe ©eift beS (Shviftenthum#,ber ba§ .(peil ber jufünftigen SBelt burch bie beförberte SBohlfahrt beSStächften in biefem geben bebingt.
^Betrachtet man fomit ben ©egenftanb au§ einem religiöfen ®e--.ftchtSpunfte, fo folgt — wenn anberS bie 3fnerfennung biefer, ber 50tenfch=iid)fcit fdhulbigen Tributs Staum gefunben — aud) bie unverbrüchliche$£reue in ber 3fnwenbung beffclben unter allen Umftänben. SBenn bem»nach bie grage entfteht, ob ba§ ffieifefsen in einer 8eid)en=.fpalle aud) inbem gälte ftattfinben möge, wo e§ — wie j. 33. bei -Dbbuctionen —ganj überflüfftg erfcheint? — fo fragt fich bagegen, ob aufiet bemipauptjwecf nicht aud) ein anberer, bamit in SSerbinbung ftel)enberju erwägen fei ? (Soll ba§ große ©ebot ber Slächftenlicbc hier in allge=meiner 3tnwenbung gebraut werben, fo würbe ber auönahmlofe ©ebrauchber geichenfjalien biefe für alle anberweitigen Bumuthungen, um fie juumgehen, fd)ü|en, unb bamit auch allen ungegrünbeten Bumuthungenbiefer 3trt von vorne herein auf immer befeitigen. (Sollte man nichtfd)on aus» biefem ©runbe ba§ an ftd) unbebeutenbe £)pfer ber SRenfd)*lid)fcit fich gefallen laffen wollen, unb fomit, burd) ba§ gegebene 33ei=fpiel felbft jur SSerhütung aller 3fu§nahmfälle beijutragen fuchen? —SBie man im geben fo manches» aus gefelifchaftlicbcn Siticfftdjten ber<Sd)icflid)feit unb be§ 3lnftanbe§ wegen, was» an ftd) jwecfloS erfcheint,gefallen lägt, warum nicht ba, wo wir jebenfaltS eine ©eftnnung befumben, bie burd) jteteS gehalten ihres 3wede§ jebeS anberweitige Utnge;hen biefer 3lrt ju verhüten im (Stanbe fein würbe?
SBenn nicht tief eingewurjelter ©ebraudh, unb bie SKacht früherempfangener ©inbruefe uns» beherrfchten, bann würbe jebeS unbefangene@efül)l bei bem erwachten 9Köglid)feit§=©ebanfen, woju fchon frühere©ntbedutigen SSctanlaffung gegeben, für bie unter allen Umftänben ftcherffe