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11 (1803)
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ausdehnte, und daher besonders mit Vene-dig ( 1607) in Streit gcricth. Die Regie-rung dieses Freystaates, die von Heinrich IVvon Frankreich unterstützt wurde, verbanntealle Ordensgeistlichen aus ihrem Gebiethe.Um diesen die Erlaubniß, wieder zurückkom-men zu dürfen, zu verschaffen, mußte Paulnachgeben. Die Jesuiten blieben aber vondieser Erlaubniß doch noch ausgeschlossen-Derjenige, der die Standhastigkcit der vene-zianischen Regierung, ihre Rechte gegen dieAnmaßungen des Pabstes zu vcrtheidigen,am meisten aufmunterte, war Paul Sarpi,ein Venezianer, Doctor der Theologie, undzuletzt General - Procuralor des Servitcn-Ordens. Dieser aufgeklarte Mann suchte,in einer besondern Schrift, die Rechte derSouveraine gegen die Ercommnnicationenund Interdikte des Pabstes zu vcrtheidigen;auch erzahlte er die Geschichte der Handel,die zwischen seiner Republik und Paul Vvorgefallen waren. Aber er machte sich,durch seine fteymüthigen Urtheile über dieAnmaßungen der Päbste, so verhaßt, daß ersich in Gefahr befand, in Venedig selbstGallttti Weltg. iirTb- Bb er-