Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
376
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ner Kindheit an den Füßen lahm, und über-haupt schwächlich, schien er auf kein langesLeben rechnen zu dürfen. Man widmete ihn,weil er mehr Brüder hatte, dem geistlichenStande, und weil dcrPabst Clemens VIIseinem Vater zum Cardinalshute für ihnHoffnung gemacht hatte, so nennte man ihndas Cardinalchcn. Aber im izNcn Jahreseines Alters, hatten sich seine Körperkrafreso gut entwickelt, daß er in kaiserliche Kriegs-dienste treten konnte. Zn diesen zeichnete ersich, vornehmlich in den Niederlanden aus,als ihn der Tod seines Vaters in sein Va-terland zurück rief, dessen Besitz ihm derFriede zu Chatcauen Cambrcsis wieder ver-schaffte. Aber die Regierung über dasselbe,die er jetzt übernahm, erforderte alle die Klug-heit, die er besaß, alle die Erfahrung, dieer sich erworben hatte. Auf seinem Landelag eine Schuldenlast von 1654000 Scudi.Es war durch den Krieg in einen öden, volk-armcn Zustand versetzt worden. Dicß gabseiner Negcntcnsorgfalt hinlängliche Beschäf-tigung. Ihm folgte (1580) sein ixgahrigerSohn, Karl Emnnuel, den der Vater so

ängst-