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Die vielen Staaten von mittelmäßigenund kleinem Umfange, in welche .Italiengctheilt war, konnten der Einwirkung frem-der Machte zu wenig mit Nachdruck entge-gen arbeiten. Seit de» Zeiten Karls Vbehauptete Spanien, als Besitzer von Moy-land und Neapel, das größte Anschn inItalien. Am meisten bcmühcten sich Sa-voyen und Florenz dieses Ansehn zu ver-mindern.
Der Beherrscher von Florenz, der Her-zog Alexander, ein äusserst ausschweifenderFürst *), war von Karln V, mehr in derAbsicht, seine eigne Macht in Italien zubefestigen, (der neue Herzog war sein Schwie-gersohn) als ans Gefälligkeit für den PabstLeo X, feineu Vetter, zum Herzoge erho-ben worden. Um dem sinnlichen Genüssedes Lebens sich ungestörter widmen zu kün-zren, überließ er die Regierung einem soge-nannten Luogotcnente (Stellvertreter), undum diese despotischer machen zu können,zvurde die Leibwache vermehrt, und eine
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') Tbcil IX. S. z?7.