Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
316
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Jacob bildete sich ei», sei» KronprinzKarl müßte ci»e französische oder eine spani-schc Prinzessin hcyrathen. Endlich blieb erbei) eincr Tochter Philipps ill von Spanienstehe», weil er durch diese Verbindung sei-nem Schwiegersöhne, dem pfalzischen Frie-drich , einen Dienst zu erweisen hoffte.Für diese Verbindung stimmte auch Bucking-ham. Um sich mit dem Prinzen Karl, dener durch seinen Stolz beleidigt hatte, wiederauszusöhnen, stellte er sich an dessen Schick-sal sehr thciluchmend an, brachte er ihnauf die Idee, selbst nach Spanien zu gehen.Er und Buckiugham reisctcn (162z Marz)mit einem kleinen Gefolge, verkleidet undunbekannt, durch Frankreich. Sic besuchtensogar einen Hofball, wo Karl die PrinzessinHenriette, ei» schönes, blühendes Mädchen,sah, die hernach seine Gemahlin wurde.In Madrid erregte seine Ankunft Erstaunen.Der gutgebaute, sanfte, bescheidne, mäßigeund feingesittete Prinz Karl gefiel den Spa-niern eben so sehr, als sein Vertrauen aufihre Nechtschaffenhcit, als der romanhafteAnstrich seiner Reise. Um so weniger konn-ten sie den anmaßlichen, den stolzen Bncking-

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