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11 (1803)
Entstehung
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sten Wnth. Für ihn erklärte sich die Geist-lichkeit, und das gemeine Volk, wahrenddaß die Staatsbeamten, daß die Gelehrten,daß alle aufgeklärte Männer den Grund-sätzen des Calvins ihren Beyfall gaben.Der Prinz Moritz trat auf die Seite derGomaristen, weil er durch dieselbe» seinen«hrgcitzigcn Plan durchzusetzen hoffte, weilsein Hauptgegncr Barneveld ein Verehrerdes Arminius war. Er besetzte alle Stel-len, die von ihm abhiengcn, allmählig mitGomaristen, ohne übrigens die Miene derGleichgültigkeit aufzugeben. Diese wurdenseitdem immer ungestümer, immer trotziger.Ihr Einfluß bewirkte, daß die größernStädte, als Amsterdam, Delft u. a. m.sich Kriegsvslk anschafften, um GomarsMeynungcn mit Nachdruck behaupten zukönnen. Es kam bereits zu gewaltsamenAuftritten. Endlich beschloß die herrschendeParthcy, den Ausgang des Streites durcheine Synode zu entscheiden. Diese wurde(1518 am iz. Nov.) zu Dordrecht gehal-ten. Es fanden sich zu derselben auchfremde protestantische Theologen aus derPfalz, aus Hessen, aus der Schweitz, ausS 2 Nie-