Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
255
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bis zur Entscheidung der Sache, zu besetzen»Dieser bemächtigte sich auch der FestungJülich, aus welcher er aber (1610 Sept.)durch französische und holländische Hülfstruplpcn wieder herausgetrieben wurde. Um dieEinigkeit zwischen den Heyden im Besitzesich befindenden Fürstenhausern noch mehrzu befestigen, sollte die Tochter des Kurlfürsien von Brandenburg den Sohn dcSPfalzgrafcn, den Prinzen ÄZolfgang WillHelm, zum Gcmahle bekommen. Allein derKurfürst wurde mit seinem künftigen Schwie-gersöhne zu Cleve über der Tafel so uneinig,daß er ihm eine Maulschelle gab» Dieserwollte hierauf nichts mehr mit ihm zu thunhaben. Er wendete sich vielmehr an denHof des Herzogs Maximilian von Bayern,und heyrathete (161z) dessen Schwester.Er machte (so schrieb er an seinen Vacer)einen Versuch, dem Herzoge für die prote-stantische Religion Neigung einzuflößen; aberdieser fiel so wenig glücklich ans, daß ihnderselbe vielmehr für den katholischen Glaubengewann. Dicß verschaffte ihm den Beystandder katholischen Parthey, und vornehmlich