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gegen denselben auf, Von andern prote-stantischen Höfen kamen Schreiben an de»Kurfürsten, in welchen man es beklagte,daß Luthers Stuhl durch calvinische Lehrerentweiht würde. Der Kurfürst befand sichin einer um so größern Verlegenheit, jemehrseine eignen Theologen auf Sectircr, Con-.vcutc und Vcreinigungsschriften schimpften.Er ließ endlich die vornehmsten Theologenfeines Landes nach Wittenberg zusammen-kommen, um sich gegen die Beschuldigungendes heimlichen Calviuismus fencriich zu recht-fertigen, um ihr Glaubensbekenntnis; inAnsehung der Lehre vom Abeudwahlc genauund bestimmt anzugeben. Man neunte ihreVersammlung den dresdeuschcu Confens.Da jedoch die wittenbcrgischen Theologendie Leitung des ganzen Geschäftes in ihrerGewalt hatten, so entfernte sich das drcs-deufche Glaubcusbckenmniß von den Witten-bcrgschen Grundsahen nur sehr wenig. Dieeifrigen Lutheraner kennten jetzt weit mehr,als jemahls. Dem Kurfürsten war es sounangenehm, für keinen echten Lutheranergehalten zu werden, daß er recht viel darumgegeben hätte, wcnn die Verhandlungen des
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