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Seine erste Absicht war daher darauf gerich-tet, sich den festen Besitz der Kaiserkronezu verschaffen. Ferdinand I bewirkte auch,durch seine Unterhandlungen mit den Kur-fürsten, daß fein Sohn, Maximilian II,schon zwei) Jahre vor feinem Tode (1562)zum römischen Könige gewählt wurde. Aberer begieng den politischen Fehler, die öftrenchischen Erblandcr durch eine Theilung zuzerstückeln. Maximilian bekam, ausser Un-gern und Böhmen, nur das eigentlicheHcrzogthum Oestreich; seinem altern BruderFerdinand wurde Tyrol und Vordcröstreich,und dem jnngcrn, Karl, Stchermark, Kärn-then, Kram und Görz, zu Theil.
Unter der Negierung Maximilians IIereignete sich noch ein merkwürdiges Vey-spiel des Faustrechts. Ein fränkischer Edel-mann, Wilhelm von Grumbach, glaubtesich von seinem Lehnsherrn, dem Bischöfevon Wirzburg, Melchior von Zobel, unge-recht behandelt. Um den Bischof zum Ge-fühle seines Unrechts zu bringen, machte erden Plan, sich der Person desselben zubemächtigen. Aber dieser Plan wurde so