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Wenzcslaw, bcugcbracht hatten. Ferdinandbesaß zwar keine Eigenschaften, die ihn desThrones recht würdig machten; aber er warder Gemahl der Schwester des letzten Küni-gcs; er hatte, durch mehrere Erbverträge,sich gleichsam ein gegründetes Recht erwor-ben. Zapolya ließ sich zwar (am ii.Nov.),bcy den Vcerdigungsfeycrlichkcitcn zu Stuhl-wcißcuburg, von den Magnaten und seinenKriegslcuten, zum Könige ausrufen; aberMarie und ihre Parthey erklärten (am 26.Nov.) dessen Wahl für ungültig, und setz-ten den Ferdinand an dessen Stelle.
Dieser befand sich in Böhmen, wo dergrößte Thcil der Stände, ungeachtet sie sichals Lutheraner und Utraguistcn keine besondreSchonung von ihm zu versprechen hatten,sich doch auf seine Seite schlugen, und seinErbrecht anerkannten. Ferdinand und seineMinister waren behutsam genug, seinererblichen Ansprüche auf die ungrische Kronein sehr gemäßigten Ausdrücken zu erwähnen,und das Wahlrecht der Stände nicht gera-dezu in Zweifel zu ziehen. So bahnte er;sich mit Klugheit den Weg zum ungrischcnN 2 Thro-