Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
163
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Dafür gab ihm Schweden Nowgorod undLadoga wieder zurück. Im folgenden Jahre(1615) verglich sich der Zar auch mitPolen. Man schloß auf 14 Jahre und6 Monathe Frieden, und Rußland überließden Polen Smolensk, Cewenen und Tscher»nigow. Diese ließen dagegen die Gesandtendes Zars Wasilej, die sie verhaftet halten,wieder frey. Unter ihnen befand sich derWatcr des Zars, der, nach seiner Ankunftzu Moskau, zum Patriarchen von ganzRußland erhoben wurde. Wahrend daßPolen und Schweden mit einander in Kriegverwickelt waren, hoffte der Zar die vonNußland abgerissenen Länder wieder zu ero?bern. Er ließ daher Smolensk belagern;aber seine Generale waren so uneinig, undseine Armee so sehr in Unordnung, daß diepolnische Besatzung von Smolensk ihr alleFahnen, und alle Munition, wegnehmenkonnte. Michael mußte daher zum zweytenMahl Frieden machen. Die Polen behieltenalles, was sie in Rußland erobert hatten;dagegen entsagte Siegmund seinen Rechtenauf Lief - Esch - und Kurland, und seinenAnsprüchen auf den russischen Thron. AufL 2 die»