Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
153
Einzelbild herunterladen
 

»5?

sie? Frendr empfangen. De? Pöbel drängtesich in den Pallast des jungen Zars. Die»se? mußte ihn verlassen, und in sein eignesHaus ziehen. Atrcpijev wurde hieraufdurch eine feierliche Gesandfchaft nach Mos-kau eingeladen. Der -Betrüger zog, überein so unerwartetes Glück ganz enczückt, indie Hauptstadt ein, und ließ sich die Zaren.-kröne aufsehen, Fpodox, und die ganzeübrige Familie des GodunovS, wurde, nebstdem Patriarchen, der Sicherheit des Betrütgers aufgeopfert.

Allein Atrcpijev benahm sich, von seinemGlücke berauscht, zu unvorsichtig, »m sichkm Besitze desselben behaupten zu können.Mit dem höchsten Leichtsinne, und der unüber-legtesten Tollkühnheit, verband er die zügel-losesten Ausschweifungen. Selbst die Aqninia,die Schwester, des-Fcodors, schoche nicht,und er zwang sie hernach, eine Nonne Wwerden. Von den russischen Gewohnheitenund Gebräuchen entfernte er sich immermehr. Den polnischen Sitten «yd den N?«leu selbst gab er hingegen überall den Vor-zug. Seine Gemahlin Marina war ja eine

polt